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Termine, Termine 2011

So auch für dieses Jahr will ich mal wieder ne Liste mit interessanten (Oldtimer-) Terminen machen:

Sacht mir mal bitte, welche Termine ich vergessen habe.
Irgendwie hat das Terminbooklet von der „Motor Klassik“ nicht zu mir gefunden…
Natürlich werde ich mal wieder nur einen Bruchteil der Termine wahrnehmen können, aber ein paar Perlen sind schon dabei. Ist ja auch nen Terminkalender für die ganze Familie. Tobias muss seine Schlitten ja auch mal irgendwohin steuern können.

Frohe Weihnachten

Auch euch, lieben Lesern, wünschen die Rote Lola, der Bug, King Kong, Sir Edward, die Moffa und ich frohe Weihnachten:
PC220529

Ich werde heute noch ein wenig weiter am Bug arbeiten. Es geht voran! Hoffentlich lässt sich die bucklige Verwandschaft Zeit, bis sie eintrudelt. Vaddern meinte ich müsse den Overall ausziehen, wenn die hier sind…

Lasst euch reich beschenken und genießt die Zeit im Kreis eurer Lieben!

Weihnachten gibts Schläge

Weihnachten steht mal wieder vor der Tür.
Da überlegt man als Familie, ob das nicht die passende Ausrede ist, um sich selbst nen schickes neues Werkzeug zuzulegen.
Was ganz oben auf unserer Wunschliste steht, ist was zum „auf’n Kopp geben“.
„Schlagschrauber“ ist das Stichwort.
Nach Rücksprache mit Mehl & Goof und der Auskunft, das ein Baumarktkompressor einem mittlerer Schlagschrauber nur einen müden Furz entlocken kann, starb die Ursprungseuphorie über Großvaters Kinderkompressor.
Das sieht das Internet übrigens ähnlich.

Also müsste ein größerer Kompressor her. Aber wenn man eh schon nen größeres Teil kauft, dann kann man auch gleich zu einem Pustomaten greifen, der auch zum sandstrahlen und lackieren geeignet ist. So wie Peer. Da befindet man sich aber ziemlich fix in der Drehstrom-Region und lässig jenseits der 400€. „Gebraucht“ ist da leider auch keine Alternative, da gebrauchte Kompressoren kaum unter dem Preis Neuer weggehen.

Was gibts also sonst noch?

Aus dem Steinzeitbereich gibts die „Drehmomentvervielfältiger„. Durch ihr Planetengetriebe haben die anständig Power (regelmäßig 3800 Nm+).
Drehmomentvervielfältiger kommen in zwei Bauformen:

oder

Allerdings sind beide Bauformen weder sonderlich handlich, noch zu unserem bestehenden Werkzeugpark kompatibel. Der Abtrieb erfolgt nämlich traditionell über einen 1″-Vierkant. Da jibbet keine Nüsschen für. Bei uns nicht und auch auf dem freien Markt eher in den größeren Kategorien.
Sie haben auch den Nachteil, dass sie ihre Kraft kontinuierlich ausüben. Das führt (wie bei unserem Versuch beim Kleinen) im Zweifel nur dazu, dass man das ganze Bauteil um sich selbst dreht.
Preislich rangieren sie ab 250€ aufwärts. Der Vorteil ist natürlich, dass man damit sehr unabhängig arbeiten kann.

Ein anderer Weg wäre good old Strom.
Es gibt nämlich auch Schlagschrauber, die mit Saft aus dem Mauerschweinchen laufen.
Die 12V-Kinderteile für den Zigarettenanzünder sind raus. Da muss Power drin sein!
Der Furchenadel hält die 230V-Hasen z.B. für ganz brauchbar (und die arbeiten am Lanz mit ganz anderen Drehmomenten!):

Die 230V-Teile starten bei eBay mit ca. 45€.
Richtig gelesen! 45€…. da fehlt keine Null.
Der Kollege soll laut Beschreibung 1010 Watt haben und 450Nm liefern.
Das dürfte schon einiges los ballern. Außerdem gibts 2 Jahre Garantie.

Allerdings wird, egal wo ich es nachlesen, immer betont, dass man drauf
achten soll, das das Teil eine Drehmomentvorwahl hat.
Ansonsten passiert es nämlich leicht, dass man eine etwas zierlichere
Schraube einfach ab rupft, da der Schrauber immer direkt volle Kanone
draufprügelt.

Die (Profi-)Geräte mit einer solchen Vorwahl spiele aber dann schon in
ganz anderen Preisregionen! Unter 300€ kommt man da kaum weg.

Die Baumaße zwischen 230V- und Druckluft-Schlagschraubern sind nahezu
identisch. Richtig „zierlich“ ist da nix.

Fazit:
Klingt also alles ein wenig nach Grundsatzentscheidungen.
Mit Druckluft würde uns eine ganz neue Welt der Werkzeuge zur Verfügung stehen. Allerdings erfordert das auch alles neue Werkzeuge und ein anderes Nutzungsverhalten/mehr Vorbereitung unserer Arbeiten (Schläuche verlegen, Kompressor Vorlauf geben, etc.).

Mit einen 230V-Schlagschrauber der Profi-Liga gäben wir etwas weniger Geld aus, würden aber weiterhin am Strom hängen.

Ich tendiere ja zu der billig-230V-Lösung. Das monetäre Risiko ist gering und wenn einer von uns das Biest auf eine M6-4.6er-Schraube hetzt, ist er selbst schuld.

Gibts da Meinungen vom wissenden Publikum?

Selfmade Autokino

Das Autokino ist tod.
Ist so.
Leider.
War es doch das natürliche Habitat unserer Lieblinge.
Fahrzeug, Film, fummeln…das war untrennbar miteinander verbunden. Natürliche Einheit quasi.
Tobias meinte, dass sollte man mal wieder anstoßen.
Allerdings ist das alleine unlustig und ins Wohnzimmer passen (seine) Autos auch nicht.
Also zwei Klappen mit einer Fliege schlagen:
Bei Attack of the Altwagen kommen die passenden Karren und Typen zusammen, die an sowas auch Spaß haben könnten.
Publikum ist also gesichert.
Als Leinwand bieten sich da reichlich Lastwagen an, die in Dissen immer mit weißen Aufliegern auf dem Rastplatz stehen.
Fehlt also an Hardware nur ein Laptop, ein Beamer, ein low-range-UKW-Sender und ein Stromaggregat.
Laptop und Stromaggregat sind vorhanden.
low-Range-UKW-Sender gibts bei Conrad. Müsste man sich mal schlau lesen, welcher die größte Sendeleistung hat (damit auch alle Autos den Ton empfangen können).
Problem ist nur der Beamer. Den gibts nicht für nen Appel und nen Ei. Muss ich mal bei den anderen Altblechfreunden rumfragen, ob einer einen hat und mitbringen würde.

Klaro weiß ich, dass man Filme ohne Berechtigung nicht öffentlich vorführen darf.
Ein schnelles schlau-lesen brachte die VIDEMA zutage. Die haben ein ganz interessantes Konzept. Ne Lizenz von denen kostet nicht die Welt.
Oder man erkundigt sich mal bei den ganzen Filminitiativen/dem Unifilm in Osnabrück, wie die das mit ihren Lizenzen machen.
Man will ja schließlich keine aktuellen Blockbuster zeigen.

Bleibt nur die Frage der Filmauswahl……

Tobias schlug vor:
– „Das Geheimnis der fliegenden Teufel
– „Fluchtpunkt San Francisco
– „Cannonball
– „American Graffiti

Was fällt euch noch als Autokino-tauglicher Stoff ein?

Morgan, Kinder wirds was geben!

Mein Bruderherz wies mich ebenfalls auf diesen Artikel hin, nachdem der Sportwagenhersteller Morgan sich zurück auf seine Wurzeln besinnt und eine Neuauflage seiner legendären Threewheeler starten will.
Andere Medien streuen diese Story ebenfalls.
Erfreulicherweise begrenzt sich nach ersten Entwürfen die Überarbeitung auf die inneren Werte. Das Äußere könnte auch von 1935 stammen.
Zum Vergleich:
Hier das Original aus dem Technikmuseum Sinsheim:
Technikmuseum Sinsheim 139

Technikmuseum Sinsheim 141

Und hier die ersten Entwürfe der Neuauflage:

Schön, dass auch er mit einem Boattail daher kommt:

Als Antrieb soll der Harley-Davidson “Screamin’ Eagle” V-Twin dienen. Dieser liefert 100 PS und 156 Newtonmeter Drehmoment. Dank Rohrrahmen und Alubeplankung soll das Gewicht unter 500 Kg liegen. Das verspricht adäquate Fahrleistungen. Das Getriebe soll eine 5-Gang-Box aus dem Mazda 5 werden. Als Ergebnis soll 0-100 km/h in unter 4,5 Sekunden anliegen. Top Speed soll bei 180 km/h und der Verbrauch bei unter 4 Liter/100 km liegen.
Alles sehr sexy Versprechungen! Besonders der Motor verheißt adäquaten Sound!
Da gibts ja schließlich auch eine historisch-akustische Verantwortung:

Wermutstropfen ist allerdings der Preis. Es stehen £46,000 (53.500€) im Raum…

P.S.: Damit die lieben Kleinen nicht weinen, gibts für die auch den passenden Untersatz.