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Porsche Cayenne Ölwechsel

Anlässlich der anstehenden HU erhielt der Jagdwagen auch eine Runde frisches Öl.
Entsprechend der Prämisse, „Ohne Heu kann das beste Pferd nicht furzen“ benötigt der Porsche Cayenne für den Ölwechsel mit Ölfilterwechsel ca. 8,5 l Motoröl. Zu moderatem Preis sind das Total Quartz 9000 5W – 40 oder das Ravenol ASI 5W – 40 synthetisch zu bekommen, beide besitzen auch eine Porschefreigabe.
Der Ölfiltereinsatz von Mann hat die Nr. 719/5X und ist ein Papierfilter.
Die beiden (Ja, es gibt wirklich zwei!) Ölablassschrauben sind Inbusschrauben der Größe 8.
Wenn man auf „Nummersicher“ gehen will, sollte man sich mindestens eine davon nebst Dichtung besorgen, da sie erfahrungsgemäß gerne vergurkt sind.
Bevor es an die eigentliche Arbeit geht sind 4 (in Worten vier) Abdeckungen zu entfernen. Je nach dem, wo das Fahrzeug beserviced wurde, findet man Torx, Kreuzschlitz, 6-Kant oder garnichts, was die Abdeckungen hält.
Man beginnt mit den kleinen Abdeckungen rechts und links:
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Diese müssen raus, da sie die vordere Abdeckung überlappen:
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Ist anschließend noch die hintere Abdeckung auch entfernt, kann die eigentliche Arbeit beginnen.
Einfach die Hauptablassschraube entfernen und das Altöl in einem ausreichend großen Gefäß (ca. 7,5 Liter) auffangen:
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Etwa 30 cm in gerader Linie nach hinten, befindet sich die 2. Ölablassschraube:
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Hier warten nochmal ca. 1 Liter auf Ablass.
Der Ölfilter befindet sich gut zugänglich vor der Ölwanne:
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Um das Kunststoff-Filtergehäuse zu entfernen, benutzen wir einen Filterschlüssel der Firma Mahle. Natürlich geht auch fast jeder andere Ölfilterschlüssel, aber mit Hilfe des Mahleschlüssels kann man hinterher das Gehäuse mit dem vorgeschriebenen Drehmoment (25 Nm) wieder anziehen.
Das folgende Foto zeigt die Ölfiltergerätschaften, nicht vergessen den alten Dichtring gegen den neuen mitgelieferten zu tauschen:
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Wenn alle Öffnungen wieder verschlossen sind, kann das neue Öl eingefüllt werden. Zeigt der Peilstab voll an, den Motor kurz laufen lassen, danach wird der Ölstand bei Minimum liegen, da sich das Öl in alle Ecken (Filter usw.) verteilt hat, nun passen wieder ca. 1,5 Liter Öl in den Motor.
Als Fazit kann man sagen, dass die (De-)Montage der ganzen Verkleidungen alleine länger dauert, als der Ölwechsel selbst.

Rumble in the Tumble

Wie berichtet hatte unsere Waschmaschine den Geist aufgegeben.
Auf die Bestellung der Nachfolgerin hin, erfolgte die Freigabe der Alten durch die Beste (Ein Satz zum zwei-mal-lesen).
Schrauben, Gummischläuche, Schlauchklemmen, Kabel, Motor, Magnetventile, alles wanderte in den Fundus.
Besonders scharf war ich jedoch auf die Trommel.
Daraus lässt sich nämlich ein recht hübscher Feuerkorb für die Terasse basteln.
Die Trommel selbst ist aus Edelstahl, so dass sie auch bei Regen recht ansehnlich bleibt.
Also nach dem Ausbau den Lagerschild ausgebohrt:
Drehkreuz ausbohren
Der lokale „Sonderpreisbaumarkt“ lieferte im Anschluss die nötigen Edelstahlteile für die neuen Füße:
Füße
Die 1-Meter-Gewindestange in M10 habe ich gedrittelt und mit großen Unterlegscheiben und gekonterten Muttern an der Trommel befestigt. Die Füße selbst sind Hutmuttern mit großen Unterlegscheiben und auch gekonterten Muttern.
Die Hutmuttern sind für die Terasse, die Unterlegscheiben für den Rasen. So sinkt mir der Feuerkorb hoffentlich nicht ein.
Fertig sieht das Ganze so aus:
Fertig montiert
Vaddern war so lieb mir einen für die Öffnung passenden Kessel zu schenken, den wir anlässlich eines größeren Bauprojektes (Bericht folgt) schon mit deftiger Erbsensuppe getestet haben:
Erbsensuppe
*LECKER*
Als wir abends mit betonnieren fertig waren, gab’s Dosenbier und Lagerfeuerromantik:
Lagerfeuerromantik
Durch die vielen kleinen Löcher in der Seitenwand wirft das Feuer ein schönes Lichterspiel in die Umgebung.

Gleichteilestrategie

„Beim Porsche Cayenne ist alles anders. Ne, ehrlich!“
Die Foren strotzen vor solchen Aussagen. Insbesondere die Porsche-Foren.
Vadderns Jagdwagen war billig. Klar. Ansonsten ist das auch nix, was man im Wald verheizen kann.
Damit einher ging eine lange Liste an mehr oder minder lästigen Mängeln.
So waren unter anderem eine Gurtschlossverkleidung zerbröselt und der Deckel vom Wischwasserbehälter abgerissen.
Kurze Nachfrage bei Porsche:
Deckel und Gurtschlossverkleidung gibt’s nicht einzeln. Die Komponenten zusammen kosten das Erstgeborene.
Also ist Vaddern mal ein wenig mit wachen Augen über einen Schrottplatz gestromert und hat im VAG-Regal gewildert.
Ein Audi A4 spendierte eine neue Gurtschlossverkleidung:
Gurtschlossverkleidung Audi
Der einzige Unterschied zum Porsche-Original sind die Ringe auf der Rückseite:
Gurtschlossverkleidung Porsche
Und auch für den Wischwasserdeckel fand sich Ersatz in einem VW Passat. Das Blau ist etwas heller als bei Porsche und auf dem Deckel findet sich ein stilisierter Sprühvorgang. Ansonsten mal wieder identisch:
Wischwasserdeckel
Passt perfekt:
Neuer Wischwasserdeckel offen
Natürlich muss man auch hier mit dem bourgeoisen VAG-Logo leben:
Wischwasserdeckel VW
Jetzt fehlt noch eine Abdeckung für die 12V-Steckdose im Kofferraum. Mal sehen, welches VAG-Produkt die beisteuern wird.

Erfahrungsbericht Wunderhecke

Zu allererst:
Der Begriff „Wunderhecke“ ist nicht auf meinem Mist gewachsen!
Ich persönlich würde lediglich eine Hecke mit integrierter Wasser/Wein-Zapfanlage als „Wunderhecke“ titulieren, aber gut.
Zum eigentlichen Thema:
Die Beste und ich wollten gerne unser Grundstück ein wenig weiter einfassen. Spaziergänger samt Hunden, die unser Grundstück als Abkürzung nutzen nerven dann doch auf die Dauer.
Mit unserem antiimperialistischen Schutzwall hatten wir das ja schon an einer Seite ganz gut erledigt.
Blieben noch knappe 70 Meter Straßenfront.
Eine weitere Mauer wollten wir nicht errichten.
Wir waren beide schon mal im Gefängnis und fanden die Aussicht nicht so berauschend.
Also luftiger Zaun.
Aber so ein nackter Zaun ist auch nicht so das wahre.
Also Hecke.
Schwingt man dann den Taschenrechner und rechnet die Preise von landläufigen Heckenpflanzen hoch, wird einem bei unserer Grundstücksgröße recht mulmig. Klar geht das auch billiger, aber dann sind die Pflanzen 15 cm hoch und verdecken den Zaun erst in knapp 10 Jahren.
Freunde von uns machten uns dann auf die „Wunderhecke“ aufmerksam.
Der gemeine Botaniker nennt das Kraut auch „Ulme aus Turkestan“ (Ulmus pumila celer).
Besagte Freunde haben mit der Turkmenenulme schon eine Hecke angelegt und sind sehr zufrieden. Im Netz findet sich leider kaum etwas dazu. Lediglich hier hat mal ein Blogger ein wenig dazu dokumentiert. Laut den Freunden und auch dem Hersteller sind der Hecke sowohl die Bodenbeschaffenheit als auch die Sonneneinstrahlung egal. Das doch recht ansehnliche Wachstum ließe sich sehr gut über die Wasserzufuhr einstellen. Täglich gegossen kann man ihr beim wachsen zusehen, im Wüstenmodus reicht zwei mal im Jahr schneiden.
Klang ideal.
Also selber versucht und mal 370 Setzlinge für einen Teil der 70 Meter geordert.
Geliefert wurden uns 70-80 cm hohe Setzlinge mit nackten Wurzeln, jeweils zu 50er-Bündeln zusammengepackt:
Setzlinge
Die Bündel sollte man mindestens 24 Stunden in Wasser stellen.
Während die Wunderhecke Wasser zu Wein umwandelte, haben Vaddern und ich Spaten und Kreuzhacke geschwungen, um zwei parallele Gräben auszuheben:
Gräben ausgehoben
Der Plan ist, die Hecke als versetzte Doppelreihe anzupflanzen um so ggf. kahle Stellen auszugleichen und sie blickdichter zu bekommen.
Als Abstand zwischen den Pflanzen habe ich 25 cm festgelegt, so dass pro Reihe 4 Pflanzen stehen.
Zwischen den Reihen sind 50 cm Abstand, damit die Pflanzen genügend Platz zum ausdehnen haben und ich zwischen den Reihen noch den Zaun setzen kann:
Erstes Stück gesetzt
Am nächsten Tag haben wir dann im Akkord die kleinen Pflänzchen verscharrt.
So sieht das fertige Werk aus:
Wunderhecke fertig angepflanzt
Aktuell gehe ich jeden Abend raus und wässere die Pflanzen, damit sie schön anwachsen.
Sobald sich was tut, werde ich berichten.

Reliant Robin von Franz

Schon seit längerer Zeit schreibe ich mir sehr nett mit Franz.
Franz ist Östereicher und hat ebenfalls ein Herz für Reliants Dreiräder.
Leider muss er sich aber nun von seinem Robin trennen.
Folgendes teilte er hierzu mit:
Reliant Robin SLX, Baujahr 1997, knapp 100.000 Kilometer runter.
Gut ist:

Neue elektronische Zündung drin – die Unterbrecherzündung hab ich auch noch
Neuer Kühler eingebaut
Neues Thermostatgehäuse
Neue Kühlerschläuche
Neue Dichtung für Ölwanne vorhanden – noch nicht eingebaut
Bremsen sind super in schuss
Winterräder auf Stahl – Sommerräder auf Alus
Nagelneue Sommerreifen drauf – keine 300 KM damit gefahren
Neuer Scheinwerfer links
Neuer Keilriemen vorhanden
Neuer Schaltknaufgummi vorhanden

Nicht so gut ist:
Tank dürfte ein Leck haben – rinnt nichts aus, stinkt aber beim Fahren
Auspuffkrümmer drei kleine Löchlein
Außenspiegel lassen sich kaum verstellen
Motorsimmering wahrscheinlich undicht
Leichtes Lenkungsspiel – sollte sich aber einstellen lassen, die Schrauben hab ich schon mit Röstlöser vorbehandelt

Ich könnte das gute Stück auch liefern. So wie ich das einschätze passt er auf meinen Anhänger. Hier würde ich 1,— Euro /Kilometer verrechnen – natürlich nur die Hinfahrt

Preisvorstellung: 1950 €

Hier noch die Bilder die er mitlieferte:
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Wenn jemand von euch Interesse hat, vermittele ich gerne den Kontakt.