Über die Ostertage waren wir mit Sir Edward zu den Eltern der besten Freundin von allen. Das waren 450km und damit eine gute Gelegenheit um mal die ganzen Veränderungen über eine längere Strecke zu testen.
Leider mit ernüchterndem Ergebnis.
Ich meine bei höheren Geschwindigkeiten (110-120 km/h) klingeln zu vernehmen.
Außerdem ruckelt er immer noch und auch die Kraftentfaltung ist etwas zäh/wie in Kaugummi.
Ich hab daher mal nach unserer Rückkehr die Zündkerzen ausgebaut und mir besehen. Hier die Kerzen in Ihrer Einbaureihenfolge:

Und hier nochmal ne Detailansicht von Kerze 1 und 2:

Meine Laienhafte Interpretation besagt, dass Zylinder 2-4 zu fett laufen. Zylinder 1 hingegen läuft besser/gut.
Das „zu fett“ ist ja auch kein Wunder, da ich den Vergaser momentan mit „22 Flanken“, statt der idealen 18-20, betreibe.
Da die Nebenluftproblematik aber eigentlich abgehakt sein sollte, bleiben mir nur fiesere Diagnosen: Ventilspiel falsch (easy) oder sogar Ventil verbrannt (gemein)….
Am Wochenende werde ich mal vorsichtig nach hause fahren und unterwegs Shell V-Power auf den halben Tank Super tanken, um den Oktan-Wert anzuheben.
Zuhause gibts nen Kompressionsmesser. Der hilft mir hoffentlich weiter.
Der Plan ist folgender:
1. Ventilspiel einstellen (wie erkenne ich ob ein Ventil vollständig offen ist?)
2. Neue Ventildeckeldichtung (Gibts da was zu beachten? Ist ne Korkdichtung)
3. Kompressionstest trocken
4. Wenn sich da Unterschiede zeigen: Kompressionstest nass (Motoröl ins Kerzenloch um vorübergehend die Kolbenringe abzudichten)
5. Wenn dann immer noch unterschiedliche Kompression: Zylinderkopf ab und Ventile angucken (Neue Dichtung liegt parat. Anzugsmoment und Reihenfolge hab ich. Gibts sonst was zu beachten?)
6. Bilder machen und um Hilfe rufen……
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Ostergeschenke
Die Osterzeit ist ja auch wieder eine Zeit der Geschenke. Von mir gibts für euch ein wenig Unterhaltung.
Ich lege euch nämlich die Liste freier Computerspiele von Wikipedia ans Herz! Da finden sich richtige Perlen!
Unter anderem:
- FreeCol, ein Colonization Clon:

- Hedgewars, ein Worms Clon (Mit großartigem Trailer!!):
- OpenTTD, ein Transport Tycoon Clon:

- UFO: Alien Invasion, ein X-COM Clon:
http://www.youtube.com/watch?v=HqWZe3FCliQ - Widelands, ein Die Siedler Clon:

Damit sollte sich die Zeit zwischen Frühstück und Kaffee mit Tante Erna überbrücken lassen.
Privileg 1029 HGE – Der beste Freund des Studenten III
Nachdem das neue Thermostat den „Fehler 3“ meiner Privileg 1029 HGE nicht beheben konnte, bin ich zurück zu meiner Ausgangsvermutung: Dem Temperatursensor des Garraums
Freundlicherweise hat mein Bruder seine baugleiche Lloyd Mikrowelle mal für mich geplündert und mir deren Sensor mitgebracht:

Der Einbau war wie gehabt, ne Sache von 3 Minuten. Danach die Heißluftfunktion ausgewählt, 220°C eingestellt und ab ging die Post. 5 Minuten später piepte die Micro kurz und folgende Meldung war im Display zu lesen:

Kacke!
Jetzt hab ich auch keine Idee mehr, was es sein könnte. Vielleicht taucht bei eBay die Tage ja mal eine defekte Mikrowelle gleichen Typs als Schnäppchen auf. Die könnte dann mal wahllos ein paar Bauteile spenden.
Tag 3 : Béziers – Amposta
Tag 3 : Béziers – Amposta 553 km

Wir wollten eigentlich um 7 Uhr in Béziers los. Aber wie bisher immer kam eins zum anderen, so dass wir erst nach 8 Uhr mit vollen Tanks starten konnten:

Die heutige Strecke war im Vergleich zum gestrigen Tag sehr kurz. Der Routenplaner hatte aber trotzdem mehr als 10 Stunden Fahrzeit veranschlagt.
Wir sollten sehr bald merken, dass das keine Untertreibung war!
Schon wenige Kilometer hinter Béziers begannen die Serpentinen. Links neben der Straße ging es steil runter ins tosenden Meer und rechts ragte der nackte Fels auf.
Es war der Himmel für jeden, der gerne Auto fährt und ein real gewordener Albtraum für jeden mit Höhenangst! Zoomt zum Beispiel mal auf die Strecke bei „Banyuls-sur-Mer“. Dann wisst ihr, was ich meine! Es vergingen kaum 30 Meter ohne scharfe Kurve oder Spitzkehre und das alles musste in einem Tempo gefahren werden als wenn einem die Hosen in Flammen stehen, weil von hinten die Locals drängelten… Ein Traum!


Natürlich suchten wir uns alsbald eine schöne Stelle, um die ersten Fotos mit Eiern und Meer zu machen:

Doch obwohl der gestrige Sturm bereits abgeklungen war, war der Wind so stark, dass wir Probleme hatten, uns auf den Beinen zu halten:

Bei strahlendem Sonnenschein tobte das Meer mit seiner Gischt gegen die Felsen unter uns an. Es war wirklich beeindruckend!
Immer wieder reihte sich so Serpentine an Spitzkehre an Serpentine. Eine wirklich grandiose Streckenwahl, die mein Bruder da getroffen hatte:


Endlich konnten wir auch unsere Pullis gegen T-Shirts eintauschen. Das Thermometer zeigte über 20 °C:

Als wir eine Möglichkeit zur Mittagsrast suchten, stießen wir auf einen ALDI. Natürlich mussten wir dort nachsehen, ob es auch in Spanien den leckersten „Fleischalat“ (Familienslang) der Welt gibt.
Leider nicht…
Dafür trafen wir aber einen anderen alten Freund wieder:

Schnell war eine Palette „Karlsquell Cerveza“ und „Karlsquell Cerveza Premium“ eingepackt. Als feste Nahrung gab es zwei Baguettes und lokale Eselwurst. Lecker!
In Barcelona umrundeten wir den „Glaspenis“ und verfuhren uns prompt:

Allerdings führte uns gekonntes Raten bald wieder aus der Misere. Die Abenddämmerung verbrachten wir wieder in den Serpentinen Richtung Amposta:

Zwischendurch bedrängten uns noch ein paar Iberer mit Hupe und Lichthupe, weil ihnen Tempo 90 nicht ausreichend erschien. Nur um anschließend dann mit 95 km/h vor uns her zu zockeln… Ein wankelmütiges Volk…
Unser Zielort Amposta ist eine schöne kleine Stadt. In den engen Gassen erforderte die Suche nach unserem Hotel allerdings wieder eine gehörige Portion Raterei. Nach einiger Zeit fanden wir es endlich und konnten nach gut 13 Stunden Fahrzeit recht schnell unsere Zimmer beziehen.
Da ich mir schon seit zwei Tagen (zu Recht) Bemerkungen über den Gestank meiner Socken anhören durfte, habe ich sie kurzerhand aus dem Hotelfenster auf die Hauptstraße geworfen. Trotz Dosenbier brachte mir diese Rock-Star-Aktion aber überraschenderweise nicht die erhoffte Anerkennung, sondern nur Kopfschütteln…
„Return to sender…“
So sang es schon Elvis und so ist es in den letzten Tagen leider auch euch ergangen, wenn ihr versucht habt, mir einen Kommentar zu hinterlassen.
Mein Bruder wies mich eben darauf hin, dass der von uns verwendete Spam-Schutz „reCAPTCHA“ leider momentan Probleme macht und unbemerkt auch sinnvolle Kommentare als Spam markiert und auf die Müllhalde schiebt.
Tobias hat den Lümmel aber schon bei den Ohren und zeigt ihm wer hier Frühstücksfleisch ist! Ich hoffe, dass das Problem damit bald wieder behoben ist.
Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten.