Als ich mit Tobias vor ein paar Tagen unterwegs war, haben wir diesen BMW 501 vorm lokalen Baumarkt gesehen:

Der Wagen sah wirklich geleckt aus! Tolle Arbeit! Und nette Details. Z.B. der BMW V8-Club-Aufkleber auf der Seitenscheibe:

Oder der Rock a Billy-Schriftzug samt Pass-Bezwinger Aufkleber in der Heckscheibe:

Leider hab ich keine Fotos von den zeitgenössischen Zeitschriften auf der Rücksitzbank gemacht.
Auf jeden Fall aber ein echter Augenschmauß, der Wagen! Toll!
Kategoriearchiv: Am Wegesrand
Die Entdeckungen des Alltags
Am Wegesrand XVII (Der Unbekannte)
Auf dem Rückweg von der Hochzeit unseres Cousins/ dem Volvotreffen in Radbruch sahen wir auf der Autobahn noch ein sehr interessantes Fahrzeug:

Ich hab keinen Schimmer, was das war. Vielleicht ein Tatra?
P.S.: Auch wenn es so aussieht, als würde der Wagen auf dem Standstreifen stehen (dann hätten wir natürlich versucht zu helfen), er fuhr. Auf diesem Autobahnabschnitt war der Standstreifen als zusätzliche Spur freigegeben.
P.P.S: Bei dieser Gelegenheit fällt mir auf, dass der Tatra T700 eine exzelente Ergänzung unseres Fuhrparks wäre!
Am Wegesrand XVI (Die Hauptstadt)
Wie schon angesprochen habe ich ein paar alte Fotos aus meiner Zeit in Berlin wiederentdeckt. Hier noch die automobilen Fotos, welche nix mit Horst zu tun haben.
Bei der Botschaft von Katar standen immer diese beiden Wagen:

BMW M5 (E60) und Range Rover Sport Supercharged sind an sich ja schon recht selten, aber der Grund meines Fotos waren die beiden „Gumball 3000„-Aufkleber.
Vor der syrischen Botschaft hingegen, stand regelmäßig dieser Bentley Continental GT:

Ein Händler hatte diesen Leckerbissen im Schauraum:

Es war der Prototyp des Bugatti Veyron 16.4. Stolpert man ja auch eher selten drüber. Bemerkenswert finde ich an dieser Stelle, dass sein 16-Zylinder-Motor ohne Getriebe ziemlich genau so viel wiegt, wie Sir Edward mit mir drin.
Die Motorleistung der Klimaanlage des Veyron dürfte hingegen mehr als ausreichen, um dieses Velosolex zu beschleunigen:

Entdeckt in einem Hinterhof. Ein schönes Stillleben, wie ich finde.
Damals wusste ich auch noch nicht, dass mein Kumpel Arne auch ein Velosolex besaß.
Am Wegesrand XV (Der Wagen vom Chef)
Beim durchstöbern meiner Fotos der letzten Jahre, bin ich auch über ein paar automobile Leckerbissen aus meiner Zeit bei der afghanischen Botschaft in Berlin gestolpert. Leider hatte ich damals noch keine eigene Digitalkamera. So konnte ich viele der doch sehr stattlichen (und zum Teil sehr exotischen) Wagen im Botschaftsviertel nicht ablichten. Allerdings besuchte mich mein Kumpel Janosch für eine Woche und brachte seine Kamera mit. Diese konnte ich mir dann ab und zu mal mopsen.
Highlight dieser Zeit war ein Besuch bei Horst zuhause. Der hatte seinen Schlitten vor der Tür geparkt, so dass ich ein paar schnelle Schnappschüsse machen konnte:

Man achte auf sein Kennzeichen. Macht gleich klar, wer hier Chef im Lande ist!

Ich hab ausnahmsweise mal drauf verzichtet es unkenntlich zu machen. Ist glaube ich überflüssig.
Hinterm Haus stand übrigens noch nen anderer Wagen von Horst:

Na, was fällt auf?
Richtig! Die beiden Fahrzeuge haben das identische Kennzeichen. Einer seiner Sicherheitsbeamten meinte, das Horst insgesamt vier Wagen mit dem Kennzeichen hat. Zwei Mercedes-Benz S 600 (W221), diesen BMW 760 Li (E66) und einen Audi A8 (D3). Was ein gerissener Hund!
Da kann er einfach volle Lotte in Castrop-Rauxel durch nen Blitzer donnern und nachher wenn die Rechnung kommt, sagen: „Ich?! Das ist doch gar nicht mein Auto! Ich hab nen Merzer/BMW/Audi!….“
Naja, is ja nicht umsonst Chef vom Ganzen geworden.
Der Kontakt zum Sicherheitsbeamten, verschaffte mir auch die Möglichkeit von einem der Begleitfahrzeuge (Auch S-Klasse) ein paar Ausstattungsdetails zu fotografieren.
Maschinenpistolenfach vor dem Beifahrersitz:

Aufbewahrungskiste für zwei Maschinenpistolen hinten (sieht aus wie ne alte Minibar):

Zwei Finger dicke Sicherheitsscheiben:

Und mein persönliches Highlight, Schießscharten in den Türen:

Der Sicherheitsbeamte meinte, man drückt den Lauf der Maschinenpistole in die untere Öffnung und dreht dann die Scheibe nach Oben. So kommt die Mündung an einen kleinen ungepanzerten Bereich des Wagens, welcher nur durch ganz dünnes Blech verschlossen wird. Dann einfach abdrücken und die Kugeln bahnen sich ihren eigenen Weg durch die Außenhaut. Dreht man nach erfolgtem Schusswechsel die Scheibe wieder zurück, liegt ein Stück Panzerstahl vor dem Ausschussloch. Deutsche Ingenieure….
Ich wüsste ja gerne, welche Bestellnummer und Bezeichnung diese Extras in der Ausstattungsliste von Mercedes haben.
Am Wegesrand XIV (Der eilige Schwedenstahl)
Bei meinem lieblings Lebensmittelladen vor der Tür habe ich diesen Volvo der 700er-Serie gesehen. Für das ungeübte Auge, an sich nix besonderes. Die Felgen allerdings ließen mich näher heran gehen. Es sind die typischen Turbo-Felgen, welche es auch nur in Verbindung mit dieser Motorisierung gab.

Die Beschriftung auf dem Heckdeckel bestätigte dann meine Vermutung:

Es ist ein Volvo 760 Turbo Intercooler. Der zusätzliche Ladeluftkühler zeichnet ihn als post 1987-Modell aus. Er galt zu dieser Zeit als schnellster Diesel-Personenwagen Europas (0 auf 100 km/h = 11 sec.).
Der Wagen ist in dieser Ausführung schon recht selten auf deutschen Straßen anzutreffen. Er war damals Volvos Top-Modell und wurde nur noch von dem 780 Coupé in seiner Exklusivität übertroffen.


