Sogar während der Apokalypse fährt man noch Bond Bug:

Gut zu wissen.
Ein Motivationspunkt mehr für die anstehenden Arbeiten.
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Kupferwurm XIII – Keep cool II
Vielen Dank für eure reichhaltigen Kommentare!!
Ihr habt mir wirklich geholfen, das Problem nochmals in den Fokus zu rücken.
Als erstes habe ich mir die Rechnung des elektrischen Lüfters nochmal vorgenommen. Da steht „BLASEND“ drauf. Genauso wie in der Auktion…
Also entweder die haben mir den falschen Lüfter geliefert, oder Stan hat sich bei der Diagnose vertan.
Sobald ich an Weihnachten wieder beim Bug bin, werde ich den Lüfter mal testweise an eine Batterie hängen und gucken auf welcher Seite Luft raus kommt.
Die Riemenscheibe der Wasserpumpe ist leider wie ein Becher aufgebaut. D.h. die Wasserpumpe selbst ragt in das Innere des „Bechers“, so dass da wenig Platz gut zu machen ist.
OSTs Hinweis auf den sonstigen Temperaturhaushalt muss ich auch nochmal überschlafen. Der Motorraum des Bugs bildet quasi eine Glocke um den Motor. Die Luft kann lediglich nach unten neben dem Motor und Getriebe her entweichen. Das der alte Blechquirl da vielleicht auch was weggeschaufelt hat, habe ich schlicht nicht bedacht. Das würde ich aber auf einen versuch ankommen lassen. Auf den mechanischen Lüfter kann ich immer noch zurück rüsten.
Das Kupferrohr aus dem Kreislauf zu bekommen wird momentan schwierig, da ich es für den scharfen Knick im Kühlwasserschlauch brauche. Das Rohr in der Mitte verschwindet. Das ist momentan nur der Platzhalter für den Temperaturschalter.
Allerdings muss ich vielleicht den Rücklauf eh neu basteln. Das sehe ich aber erst, wenn sowohl die Lichtmaschine als auch der Kühler samt Lüfter ihre finale Position gefunden haben. Wenn dem so ist, dann werde ich versuchen neben Gummi nur noch Alu im Kühlkreislauf zu verwenden.
Das von euch angeratene „Luftleitblech“ rückt momentan immer mehr in meinen Fokus.
Um euch ein wenig mehr in die Lokalität der bisherigen Luftführung einzuführen, hier mal ein paar (ältere) Bilder:

Hier seht ihr, wie der Wärmetauscher über dem Kühler sitzt und wie viel Platz die Luft zum vorbei-strömen hat.
Das Blechgehäuse des Wärmetauschers bildet ein „Dach“ über dem Kühler.
Die Frischluft für die Heizung wird dabei von Oben angesaugt. Die Unterseite des Gehäuses ist also verschlossen.
Lediglich der Lüftermotor ragt ziemlich unmotiviert in die Gegend.
Hier ist der Tauscher entfernt:

Ihr seht vorne das Kühlergitter samt Eintrittsöffnung. Das Blechgehäuse sitzt rechts auf der oberen Karosseriekante und stößt vor den aufrecht stehenden, „dreieckigen“ Teil der Karosserie.
Links wird das Wärmetauschergehäuse an den beiden Kunststoffdübeln verschraubt.
Ich hab das vier jährige Mädchen von nebenan mal eine Skizze anfertigen lassen:

Der Quader mit Klöte, oben im Bild, ist der Wärmetauscher mit dem nach unten ragenden Lüftermotor.
Meine Überlegung ist nun, ein Blech zu basteln, das an der Unterseite des Wärmetauschers befestigt ist und über die gesamte Breite, schräg nach unten bis zur Schweißnaht des Wasserkastens (schwarzer Strich) des Kühlers führt.
Das dürfte dann einen Großteil der „verlorenen Luft“ nach unten Richtung Kühlrippen umleiten.
Allerdings muss ich noch ein wenig über den richtigen Winkel nachgrübeln.
– lieber steil (blau) und damit mehr „Luftraum“ haben, in der Hoffnung kein Nadelöhr zu produzieren
oder
– lieber flach (rot) um mehr „Luftdruck“ gen Kühlrippen zu leiten und in Kauf nehmen, eine Engstelle zu fabrizieren?
Auch über die Befestigung muss ich mir noch Gedanken machen.
Ich kann das Luftleitblech nicht am Kühler befestigen. Da werde ich wahrscheinlich auf das Blech eine Gummileiste aufziehen, die sich einfach an der Schweißnaht abstützt. Am Wärmetauscher kann ich Löcher bohren und es anschrauben. Allerdings kann es dann auf ganzer Länge vibrieren und vielleicht ausreißen (Ich habe Alu als Material im Auge). Auch dafür ist der Winkel ausschlaggebend.
Elektrische Wasserpumpe ist erstmal raus. Der Aufwand ist mir dann doch zu happig. Außerdem weiß ich nicht, ob ich dann nicht noch eine größere Lima bräuchte…
Kupferwurm XIII – Keep cool
Der Lichtmaschinenumbau ist nicht das einzige Upgrade der Elektrik im Zuge des Umbaus.
Selbst in originalem Zustand gilt das Kühlsystem des Bugs als fragil. Da der Kühler direkt im Wurfbereich des Vorderrades sitzt hat er nur einen kleinen Schlitz oberhalb, durch den Frischluft zugeführt werden kann. Und auch dabei geht der Großteil der Kühlluft einfach über den Kühler hinweg.
Für alle die noch nie einen Bug in freier Wildbahn gesehen haben: Schematisch sieht die Luftzufuhr so aus:

Wir sind uns wohl einig, dass das schon ab Werk keine sonderlich effektive Anordnung ist, oder?
40 Jahre Alukorrosion haben darüber hinaus ihren Beitrag geleistet, dass auch die Kühlkanäle im Motor nicht mehr die Allerfrischesten sind.
Das führte im Sommer, trotz neuem Alu-Kühler, zu einer permanent auf „MAX“ stehenden Kühltemperaturanzeige.
Ich werde die Chance nutzen und das Kühlsystem gründlich reinigen.
Darüber hinaus soll aber der an Ineffektivität schwer zu überbietende Blechquirl in Rente gehen und einem modernen elektrischen Lüfter weichen.
Ich entschied mich für folgendes Exemplar:
Das moderne Pendant hat folgende Daten:
Gehäuse Durchmesser: 184mm
Flügeldurchmesser: 167mm
Höhe: 57mm
Stromaufnahme ( maximal): 6-7,5A
zulässige Spannung: 9-16V
Gewicht 0,9kg
Fördervolumen: 510m³ / h
Ich habe keinen Plan, wie die Förderleistung im Vergleich zum alten 4-Flügler steht, aber es war der größte Lüfter, der überhaupt noch eine Chance auf Einbau im Bug finden konnte.
Die Höhe ist das entscheidende Kriterium.
Größenmäßig sind Alt und neu sehr ähnlich:

Statt vier Blättern pusten jetzt jedoch 10. Und durch den „Rahmen“ um die Flügel wird die Luft gezielt durch den Kühler befördert.
Netter Nebeneffekt ist, dass die Lager der Wasserpumpe nun wesentlich weniger Last zu tragen haben und daher hoffentlich länger halten.
Ich erhoffe mir da schon eine gewaltige Effektivitätssteigerung der Kühlung. Zumindest konzeptionell. Von der praktischen Umsetzung bin ich bisher noch nicht recht überzeugt.
Es stellt sich nämlich die Frage des Einbauortes.
Der statische Lüfter war auf der Riemenscheibe der Wasserpumpe montiert:

Leider ist die Riemenscheibe aber ohne Lüfterflügel nicht wesentlich schmaler, so dass da gerade mal zwei Finger breit Platz zum Kühler sind:

Der Lüfter braucht aber knapp 6 cm.
Damit bleibt nur die Vorderseite:

Pfropft man den Lüfter aber in den schmalen Spalt vor dem Kühler, bleibt da kaum Platz zum ansaugen der Luft:

Ich gebe zu, nicht wirklich einen Plan zu haben, ob er sich so noch ausreichend Luft reinschnüffeln kann. Die müsste er halt aus allen Ritzen rings um ziehen.
Außerdem seht ihr schon auf dem obigen Bild, dass er nicht tief genug runter geht, um ganz auf den Kühlrippen aufzuliegen.
Es scheint so, als wäre der untere Teil des „Käfigs“ zu dick. Da dort aber eh niemand mit seinen Futtfingern ran kommt, überlege ich, diesen Teil einfach abzusägen.
Vielleicht kann ich den Kühler auch noch ein wenig Richtung Motor neigen und so 1 cm gewinnen. Es geht echt um jeden Millimeter…
Ich gebe aber unverhohlen zu, mit diesem Umbau bisher recht unglücklich zu sein.
Ich habe aber partout keinen Lüfter gefunden, der schmaler baut. 50mm oder weniger wären gut, bei max. 200mm Durchmesser.
Oder habe ich einfach nur in den falschen Shops gesucht?
Für helfende Hinweise wäre ich sehr dankbar!
Zufriedener bin ich mit der Ansteuerung des Lüfters.
Dies übernimmt später ein Thermoschalter im Kühlkreislauf:
Ich habe mich wahrscheinlich zu doof angestellt, aber ich habe solch ein System partout nicht in Deutschland gefunden.
Auf der Insel ist es weit verbreitet und man wird mit eBay-Angeboten totgeschmissen. Also habe ich dort geordert.
Der Schalter schaltet bei 90°C ein und bei 80°C wieder aus.
Ich muss noch ein wenig experimentieren, was ich dann für ein Thermostat im Bug verwende. Zur Auswahl stehen 82 und 88°C.
Andere Bug-Fahrer empfehlen für den Sommer das 82°C-Thermostat. Ich glaube auch, dass das am sinnvollsten ist. Dann kann erstmal noch der große Kühlkreislauf 8°C absorbieren, eh der Lüfter anspringen muss und der Motor läuft im Zweifel etwas kühler.
Der Thermoschalter selbst, kommt in den Rücklauf.
Menschen sagen zwar, dass man ihn in den Zulauf setzen soll, aber das leuchtet mir bisher noch nicht wirklich ein.
Setze ich ihn in den Zulauf springt der Lüfter an, obwohl vielleicht die Wärmeabgabe des Alu-Kühlers alleine ausreichen würde, um die Temperatur zu senken.
Setze ich ihn in den Rücklauf, springt der Lüfter nur an, wenn der Kühler alleine die Temperatur nicht unter 90°C senken kann.
Oder übersehe ich da etwas grundlegendes?
Kupferwurm XII – Spannungsbogen
Neben dem neuen Kabelbaum sollen ja auch ein paar Upgrades Einzug in den Bug halten.
Eines davon ist eine moderne Drehstromlichtmaschine mit integriertem Regler.
Die alte Gleichstromlichtmaschine leistete zwar noch treue Dienste, ich habe mich aber aus verschiedenen Gründen von ihr abgewandt.
Wie bekannt ist, erzeugt eine Gleichstromlima erst bei höheren Drehzahlen ausreichend Strom um alle Verbraucher samt Batterie zu versorgen.
Der Bug wird aber in Zukunft verstärkt im innerstädtischen Kurzstreckenbereich eingesetzt. Denkbar ungünstige Voraussetzungen.
Erschwerend kommt hinzu, dass auch der Strombedarf signifikant gestiegen ist (z.B. H4-Scheinwerfer und elektr. Lüfter). Da geht der alten Lima mit maximal 22 Ampere schon mal die Puste aus.
Darüber hinaus entfällt bei einer Umrüstung der prähistorische Lucas RB 106-Spannungsregler. Diese mechanischen Wunderkisten sind neben ihrer Fehleranfälligkeit und dem unvermeidlichen Verschleiß für ihre nur beschränkte Leistungsfähigkeit bekannt.
(Sollte sich jemand für das Funktionsprinzip interessieren, findet sich hier eine ausführliche Erklärung am prinzipiell identischen Lucas MC2.)
Bei der Umrüstung entfällt nebenbei auch einiges an Kabeln.
Auch im Hinblick auf die „Originalität“ habe ich keine Bauschmerzen:
Der Umbau ist spurlos wieder rückgängig zu machen und spätere Reliant Robins, welche ebenfalls mit dem 700ccm-Motor unterwegs waren, hatten ebenfalls eine Drehstromlima.
Die technischen Grundlagen dieser (insbesondere im MG-Bereich) weit verbreiteten Umrüstung sind im Netz gut dokumentiert. Insbesondere MGAguru.com gebührt mein Dank!
Es konnte mich also nix mehr aufhalten.
Als erstes muss man feststellen, was für eine Lima gebraucht wird.
Beim Blick in den Motorraum zeigt sich, dass die Platzverhältnisse nicht gerade üppig sind:

Da muss also was schlankes her.
Natürlich lässt sich einiges anpassen und zurecht basteln, aber am liebsten war mir natürlich eine annähernde plug&play-Lösung.
Auch in Bond Bug-Kreisen ist der Umbau nicht unbekannt, allerdings ist man dort wenig wählerisch, was die Ausgangskomponenten angeht.
Ist die ausgesuchte Lima zu groß, wird kurzerhand ein Loch in den Beifahrerfußraum gesägt und eine „Beule“ einlaminiert, um ihr mehr Platz zu verschaffen…. ehrlich wahr! Ich hab schon Bilder gesehen!
Allerdings fand sich auch der beruhigende Hinweis, dass die recht schlanke Lucas 17ACR-Lichtmaschine ohne Umbauten passen soll.
Mit 34 Ampere und integriertem Regler klang sie genau nach dem, was ich suche.
Neben der Leistung und den Abmessungen ist es beim Shopping wichtig, die Ausrichtung am Motor zu wissen.
Das folgende Diagramm gibt Aufschluss:

Man blickt dabei von vorne auf den Motor. Der Bug braucht eine „rechtshändische“ Lima. Viele Typen lassen sich von „links- auf rechtshändisch“ umbauen, aber man muss sich ja nicht zwingend Arbeit machen.
Gerüchten zufolge sollte die Lucas 17ACR noch lange verbaut worden sein. Unter anderem im Ford Fiesta, Escort, Orion, Scorpio und Sierra bis Ende der 90er.
Also geshoppt.
Leider erwies sich die Info als falsch. In den genannten Fordmodellen werkelte eine Lucas 18ACR und die ist einen Happs zu dick, um sie in den engen Maschinenraum des Bugs zu zwängen.
Also Plan B:
Mein Rialto ist Baujahr 1984.
Zu dieser Zeit wurden auch noch Lucas 17ACR in die Rialtos eingebaut (Später ebenfalls Lucas 18ACR).
Organspende innerhalb der Familie nennt man das wohl:

Da sitzt sie noch ganz unschuldig.
Kurze Zeit später lag sie vor mir:

Um den Rialto nun wieder zu mobilisieren, musste die generalüberholte Lucas 18ACR ihren Weg an seinen Motor finden.
Einzige Hürde war dabei das Steckergehäuse des Kabelbaums zur Lima. Das war ca. einen Millimeter zu lang.
Allerdings ließ sich der Stecker ohne große Gegenwehr zerlegen und seiner Kontakte berauben:

Diese wurden daraufhin einzeln isoliert und wanderten an die neue Lima:

Der Platz ist ausreichend und auf der späteren 250km-Fahrt zurück nach Magdeburg lüppte alles problemlos.
Konnte ich mich also dem Bug zuwenden.
Hier die ausgebaute Gleichstrom-Lima (nach gewohnt liebevoller Reinigung durch Vaddern):

Ist ein ganz schöner Trümmer.
Allerdings ist sie immer noch schlanker als die Lucas 17ACR.
Die in den Motorraum zu bugsieren war eine Tetrisleistung der besonderen Art:

Momentan ist sie weder ausgerichtet noch großartig befestigt.
Es reichte mir erstmal die Erkenntnis, dass sie grundsätzlich passt und auch noch etwas Raum zum spannen des Riemens bleibt:

Auch die Riemenscheiben sind noch nicht in einer Flucht:

Das sieht bisher aber nicht nach einem Problem aus.
Den finalen Einbau gehe ich an, sobald der Kühler raus ist.
Der muss nämlich für Gadget Nummer 2 weichen…..
Kupferwurm XI – blankes Entsetzen
Meine größte Angst bei der Bond Bug-Operation war nicht, ob und wie ich alles wieder zusammen bekomme, sondern, dass der Fehler, welcher mich zu dieser Aktion verführte nur marginal sein könnte!
In meinen schweißgebadeten Träumen kaufte ich alle benötigten Teile für den Umbau, baute den Kabelbaum aus und stellte dann fest, dass nur irgendwo ein Stückchen Isolierband fehlt…
Das wäre peinlich und unnötig teuer geworden.
Glücklicherweise enttäuschten mich die 22 (!!) Vorbesitzer des Bugs nicht.
Hier mal die Highlight, die sich nach dem Ausbau fanden.
Dies ist das Hauptstromkabel, welches von Spannungsbegrenzer zum Verteilpunkt hinter dem Armaturenbrett führt:

Und hier das Kabel, welches von der Lichtmaschine zum Spannungsbegrenzer führt:

Das obige Kabel verläuft im Original direkt neben dem heißen Krümmer und war steinhart. Die kleinste Verformung ließ die Isolierung aufplatzen und in Stücken abbröseln.
Natürlich ist das einer der im Original ungesicherten Stromkreise!
Zur Abwechslung hier mal eine durch gescheuerte Leitung:

Die versorgte den linken vorderen Blinker mit Strom. Das Kabel hatte nicht nur seine Isolierung eingebüßt, sondern auch schon einen Teil der Kupferadern aufgerieben.
Den Rödel vom Scheibenwischer hattet ihr ja schon gesehen:

Das Kabel des Verteilers hing nur noch an ein paar dürren Kupferadern:

Den Kabelbaum des Blinkrelais hatte man mit Schneidverbindern (des Satans Werkzeug!) angezapft, um eine weitere Kontrollleuchte und einen Summer einzustricken:

Hier ein wahlloser Massekontakt in durchschnittlichem Zustand:

Der immense Ölschmier hatte aber auch den Vorteil, dass die ganzen blanken Kabelenden quasi selbstisolierend waren:

Spart dem englischen Tüftler einige Arbeitsschritte. Oder isoliert Öl etwa nicht?
Dieses zerdrückte Kabel lieferte den Strom für beide Abblendscheinwerfer:

Abgekniffene Enden fanden sich übrigens reichlich:

Wenn man sie kurz genug abkneift, muss man sie auch nicht isolieren:

Zum Abschluss nochmal etwas Gerödeltes (Wassertemperaturgeber):

Die ganzen losen und korrodierten Steckverbinder hab ich euch jetzt mal erspart.
Ich hab mir auch nicht die Mühe gemacht, den Kabelbaum abzuwickeln. Da würde sich sicherlich noch mehr Grauenhaftes auftuen.
Die nackte Angst hält mich zurück.
Diese Bestandsaufnahme führt zu zwei Erkenntnissen:
1. Das hätte ich nie im Leben anständig geflickt bekommen.
2. Das mir die Kiste bisher noch nicht abgefackelt ist, ist ein Wunder.