So sagte schon der große Philosoph Oliver Kahn.
Nun brauche auch ich Eier.
Es gibt nämlich neue Deko auf dem Frühstückstisch:

Der rausnehmbare Teil fungiert übrigens als Salzstreuer….
Herrlich sinnlos!
Zusammengesetzt ergibt das Ganze den Reliant Regal aus der englischen Fernsehserie „Only fools an Horses„:

Klassische englische Sitcom.
Wer Interesse hat, findet einige Episoden hier.
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Keep Cool VII
Ich hab die gestrigen Abendstunden mal dazu genutzt, den Ausgleichsbehälter des Mitsubishi Colts provisorisch in Sir Edward zu fricken.
Als erstes musste dazu die Haltenase an der Unterseite ab, damit er überhaupt unter die Motorhaube passt:

Natürlich haben die kleinen Japaner da ner Vertiefung eingegossen, die jetzt zum Loch wurde:

Da half aber mein neuer Freund Pattex Powerknete Repair Express:

Schnell zwei kleine Kügelchen draus geformt, eines von innen mit einem Stöckchen in das Loch gedrückt:

und das Zweite von Außen mit der austretenden Masse verknetet:

Das sollte dauerhaft dicht sein.
Danach kam der Behälter provisorisch mit Kabelbindern in den Motorraum:

Den Überlaufschlauch, der früher einfach auf die Gasse führte, konnte ich an den Behälter anschließen. Einfaches Plug & Play.
Danach habe ich den Kühler randvoll gefühlt.
Anfangs war der Überlaufschlauch noch abgeknickt:

Nachdem aber der Motor heute Morgen aber auf Betriebstemperatur war, hat sich der Knick verflüchtigt:

Lässt sich auch astrein durch pusten.
In der heutigen Mittagshitze (ca. 25°C) bin ich dann mal auf dem Heimweg auf der Bahn ein wenig mit forciertem Tempo unterwegs gewesen, um die Temperatur hoch zu treiben. Weiter als knapp über „Mitte“ bin ich aber nicht gekommen:

Das Ergebnis war ist um so verwirrender….
Das Wasser hat sich (zum Teil) verflüchtigt:

Aber im Ausgleichsbehälter is nix angekommen!
Keine Ahnung, wo das hin ist!
Meine Hoffnung ist, dass vorher noch Luftblasen im System waren, die sich nun in den Ausgleichsbehälter verzogen haben und daher der Wasserstand gesunken ist, statt zu steigen.
Ich hab jetzt nochmal den Kühler voll gemacht. Mal sehen, ob auf der Heimfahrt morgen da was raus drückt.
Ich erzähle mir ja schon selbst wieder Horrorgeschichten von gerissenen Zylinderkopfdichtungen und so…
Aber es findet sich weder (sichtbarer) Wasserdampf in den Abgasen, noch Wasser im Öl (oder umgekehrt).
Keep Cool VI
Da ich für den Heckscheibenwischer vom Astra der Besten ja eh zum Schrott musste, hab ich mich auch gleich mal nach passenden Ausgleichsbehältern für Sir Edward umgesehen. Den will ich ja auf ein druckloses Ausgleichssystem umrüsten (Was übrigens so lüppt, wie ich mir das schon zusammengereimt habe.)
War mal wieder ein interessanter Streifzug. Diesmal war ich bei der Autoverwertung „Flebbe„.
Wesentlich netterer Laden, als „Flatau“ in Osnabrück.
Es gab allerdings auch traurige Opfer der Abwrackprämie zu sehen. So wie diesen W123:

Der Chrom sah noch ganz gut aus. Auch die Polster im Innenraum sahen sauber aus. Leider hat irgend ein Pansen die Beifahrerscheibe runtergekurbelt gelassen. Daher wars ein wenig feucht im Innenraum. Ich hab sie jetzt (bis auf einen kleinen Lüftungsschlitz) hoch gekurbelt. Muss ja alles seine Ordnung haben….
Mein Ausgleichsbehälterjagd war allerdings auch erfolgreich.
Ich musste zwar alle Autos durchwühlen, bis ich endlich zwei relativ kleine Ausgleichsbehälter gefunden hatte (die Anderen waren so groß wie Sir Edwards Benzintank), aber Hauptsache das Ergebnis stimmt.
„Japan“ ist übrigens das Stichwort. Da is alles klein. Auch die Ausgleichsbehälter.
Dieser Toyota (eine Typenbezeichnung konnte ich leider nicht finden. Ist ein mir unbekannter Zweitürer mit kurzem Stufheck und „hohen“ Limousinen-Dach):

lieferte einen schön schmalen und langen Ausgleichsbehälter:

Von diesem Mitsubishi Colt (CJ0):

hab ich noch einen kleinen, spitz zulaufenden Behälter mitgebracht.
Die beiden Behälter haben mich zusammen nen EU-Heiermann gekostet. Fairer Preis.
Der Colt-Behälter würde gut an den (bisher freien und in späteren Baujahren auch für den Ausgleichsbehälter benutzten) Platz vor der Batterie passen:

Allerdings ist er momentan noch ein Stückchen zu hoch. Vielleicht passt er, wenn ich den Haltezapfen an seinem Boden absäbele.
Der Behälter hätte den Vorteil, dass er ein gutes Stück höher als der Kühler sitzen würde und daher die Luft aus dem System sich dort verflüchtigen könnte (Ok, der Wärmetauscher wäre immer noch höher…).
Der längliche Toyota-Behälter passt haargenau an eine freie Stelle neben der Zündspule:

Auch sexy. Zumal er auch wesentlich mehr Füllvolumen haben dürfte als der vom Colt.
Mal sehen, mal sehen.
Ich tendiere aber zu dem vom Colt. Die Montageposition spricht klar für ihn.
Natürlich gabs (für ebenfalls einen Heiermann) auch nen Scheibenwischerarm für den Astra.
Alle Beteiligten also zufrieden.
Unterwegs im Namen des Automobils
Die letzten Tage standen ganz im Zeichen des Automobils.
Am Donnerstag quartierte sich mein Bruder Tobias bei uns ein und wir besuchten am Abend den Garagendonnerstag beim Außendienst in Ankum.
Wie immer sehr unterhaltsam und lehrreich. So gab es in gemütlicher Runde den „Telekolleg – Trommelbremsen“. Leider vergaßen wir über all die Schnackerei den draußen oben offen im Regen stehenden Porsche 911. Der war nachher eine Badewanne. Ästhetisch, aber leider nicht gewünscht. Naja, er soll eh restauriert werden…
Ich hab mal keine Fotos vom Abend gemacht. Ihr findet sie bei Interesse unter obigen Link.
Am Samstag waren wir in Hamburg zu unserem Rallye-Kollegen Atze vom Team “Øltanker” eingeladen.
Um nicht nur für einen Abend dort hoch zu gurken, haben wir den Vormittag im Prototypen-Museum verbracht.
Lecker! Sehr lecker!
Schon von außen zeigt sich das Museum von seiner besten Seite:

Die Ausstellungsräume sind sehr unterschiedlich gestaltet.
Der erste Stock ist sehr hell und rein weiß:

Im Erdgeschoss dominieren glatte Betonflächen und Stahl im Kunstlicht:

Im Untergeschoss hingegen dominiert historisches Ziegelgemäuer mit schwarzen Zwischenelementen:

Aber nicht nur architektonisch ist das Museum ein Augenschmaus! Auch die Exponate und die Art der Präsentation sind toll!
Wir waren erstaunt, wie nah man an die Exponate ran darf. Kein Seil trennt den Betrachter von den (teilweisen) Einzelstücken!

Zu den einzelnen Fahrzeugen gibt es in den Boden eingelassene Monitore, auf denen historisches Bildmaterial und sonstige Informationen dargeboten werden. Dazu gibt es noch eine „Sound-Kabine“, in der man sich den Motorensound der verschiedenen LeMans-Porsche anhören kann. Auch einen kleinen Kinosaal gibt es, in dem verschiedene Benzin-Streifen laufen. Als wir da waren lief z.b. „100 Porsches an me„. Der Porsche 356-Fahrsimulator (in echter 356-Hülle) war leider defekt. Der soll auch sehr unterhaltsam sein. Den Eintritt von 7,50€ war aber alleine schon die kleine öffentliche Bibliothek wert, in der wahllos Benzin-Bücher standen. Vom Austin Princess-Reparaturhandbuch bis zu „Typenkompass Zündapp“. Sollte ich mal nen Tag in Hamburg tot schlagen müssen, werde ich mich da einfach rein setzen. Scheiß auf Reperbahn!
Ich traf auch einige alte Bekannte im Museum wieder:

Momentan ist nämlich noch die Sonderausstellung zu den „Fahrmaschinen“ von Ernst Neumann-Neander dort untergebracht.
Dabei erfuhr ich auch, dass der legendäre „Selbstbau-Neander“ garnicht, das in Speyer gezeigte Fahrzeug ist, sondern ein Dreirad mit jeweils versetzten Rädern:

Gelenkt wird hierbei nur mit dem hintersten Rad! Was eine geile Konstruktion!! Ich muss mich wirklich dringend um die 1940er Ausgaben der Zeitschrift „Motorrad“ kümmern! Das Fahrzeug nachzubauen würde mich ohne Ende reizen.
Die sonstigen, von mir geschossenen, Fotos aus dem Prototypen Museum findet ihr, wie immer im zugehörigen Zooomr-Set.
Abends gings dann zur Geburtstagsparty. Auch da war natürlich unter den angereisten Rallye-Kollegen Altblech eines der Themen!
Einer der Gäste war auf seiner Jawa 125 „Kývačka“ angereist:

Die Jawa ist ein Garagenfund in absolutem Originalzustand. Wenn ich mich recht entsinne wurde sie 1953 erstmals zugelassen und war dann von 1956 bis 2007 eingemottet. Entsprechend gering ist auch der Kilometerstand. Wenn Interesse besteht, vermittele ich gerne den Kontakt zum Eigner. Er will sie nämlich für 2000€ verkaufen.
Gefeiert wurde draußen in einer Jurte:

Dank Feuer in der Mitte war es kältetechnisch erträglich.
Da ich ein so artiges Kind war, durfte ich am nächsten morgen auch mit Atzes Land Rover Defender Brötchen holen fahren:

Ist schon ein andere Welt, wenn man sonst eher auf dem Asphalt kauert und der Schaltknüppel die Länge eines Zeigefingers hat… trotzdem sehr unterhaltsam! Schönes Spielzeug!
Am Sonntag war dann mal wieder „Attack of the Altwagen„:

Die Regenprognose hatte wohl einige abgeschreckt. Allerdings gab es mal wieder Neuzugänge.
Ein Mercedes-Benz /8 220 D:

Ein Golf I CL:

Der Golf hatte einige seltene Details. So zum Beispiel original graue Stoßstangen mit Chromkeder:

Auch die Hutablage war stilsicher ausstaffiert:

Ebenfalls ein Neuzugang war dieser Dodge Coronet:


Mal wieder eine kurzweilige Veranstaltung. Allerdings trieb uns die aufkommende Kälte nach knapp zwei Stunden wieder auseinander.
Ab nächsten Monat gilt übrigens die Winterzeit!! Da startet das „Attack of the Altwagen“ schon um 15 Uhr!
Wir sehen uns also das nächste Mal am 17.10..
Leider hatte das Wochenende auch seine automobilen Schattenseiten.
Irgend ein Arschpansen hat bei uns auf dem Hinterhof (!!) den Scheibenwischer vom Astra der besten Freundin von Allen abgebrochen:

Das kann auch kein Versehen gewesen sein. Man sieht noch die Spuren, wie derjenige den nach oben „abgedreht“ hat. Was ein Arschloch! Gleich alle weggenozidieren!
Naja, mal Anzeige gegen Unbekannt stellen. So geht es wenigstens in die Statistik ein.
Morgen ziehe ich über den Schrott und gucke nach passendem Ersatz.
Reminder
Ich wollte nur mal fix dran erinnern, dass morgen mal wieder „Attack of the Altwagen“ ist!
Mal sehen, ob einer meiner Flyer gefruchtet hat. Also antanzen!
