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Erfahrungsbericht Wunderhecke IV

Isabella war so freundlich ein Update zu unserer „Wunderhecke“ anzufragen.
Hier der Blick auf unser Gewächshaus, den ich auch im letzten Beitrag wählte:

Stand 2018 II

Wir erinnern uns: Die Zaunpfosten ragen 130 cm aus der Erde und die Hecke wurde im letzten Herbst auf ca. 10 cm zurückgeschnitten. Den Sommer über wurde die Hecke nicht gegossen, trotz Temperaturen wie in der Sahelzone.
Im oberen Bereich des Grundstücks ist das Wachstum traditionell mickriger. Hier erreicht die Hecke vielleicht 100cm in der Spitze:

Stand 2018

Ausfälle sind trotz der Hitze nicht zu beklagen, allerdings fehlt das üppige Grün des letzten Jahres.
Im kommenden Monat schneide ich die Hecke wieder zurück auf ~20 cm.

Wenn mich wieder jemand freundlich erinnert, poste ich nächstes Jahr wieder aktuelle Bilder.

Geschenkeoption

Weihnachten oder andere Feierlichkeiten stehen ja immer schnell und überraschend vor der Tür. Wer da für mich vorsorgen möchte, den würde ich dezent hierauf hinweisen:

Ein 1:18 Modell des Bond Bug.
Auf meinem Schreibtisch wäre noch Platz….

IKEA-Hack – Wäschesortierstation

Die beste Ehefrau von Allen kämpfte auf verlorenem Posten gegen „Mount Washmore“. Kein Wunder bei einem Haus voller Schmuddelkinder. Zeit also für eine technisierung der Schmutzwäscheaufbereitung. Bisher hatten wir nur eine große Wäschetonne in die (mit Glück) der Großteil des Haushalts seine Wäsche warf. Die Idee ist nun, dass alle an der Schmutzwäscheproduktion Beteiligten ihre Wäsche selbständig vorsortieren, damit die Fachkraft die einzelnen Berge nur noch auf Fremdkörper (Schrauben, Steine, Schnecken) untersuchen und in die Waschmaschine packen muss. Glücklicherweise bin ich nicht der Erste mit diesem Plan, so dass ich mal wieder einen beliebten IKEA-Hack abwandeln konnte. Ausgangspunkt ist das Trofast-System von IKEA. Die großen 36cm-Behälter haben die Eigenschaft leicht gehäuft genau den Inhalt einer 7-kg Waschmaschine zu fassen. Dementsprechend besorgte ich zwei 3er Regale aus dieser Serie. Das erste baut man ganz normal zusammen, lässt aber die oberen Blenden weg:

Unterer Teil

Beim zweiten Regal lässt man die oberen Blenden und die Sockelleiste weg. Es kommt anschließend umgekehrt auf das untere Regal:

zusammengebaut

So ergibt sich ein kompaktes Doppelregal samt eingefasster Ablage oben drauf.
Wie man auf dem Bild sieht, passen beim oberen Regal die Bohrungen für die Schienen nicht mehr.
Hier also messen und den Bohrer schwingen:

Löcher bohren

Da IKEA die Schienen mit asymmetrischen Haltezapfen versieht (um eine versehentliche Überkopf-montage zu vermeiden) muss der mittlere Zapfen ebenfalls entfernt werden. Das geht mit einem Holzbohrer sehr gut:

Zapfen ausbohren

Anschließend kann man die Schienen passend „verkehrt herum“ montieren:

Schienen oben montiert

Versieht man allerdings alle Löcher mit Schienen, hat man am Ende zu wenige. Leider gibt es die Schienen bei IKEA auch nicht ohne weiteres einzeln (nur über den Ersatzteilservice) und bei eBay tauchen sie ebenfalls nur unregelmäßig auf.
Die Lösung sind kleine weiße Möbelstopfen, die es für Centbeträge bei eBay gibt:

Stopfen montiert

Nachdem die Kisten nun schön in ihren Schienen gleiten, entert man den nächsten Baumarkt und plündert dort die Auslage mit den Farbkarten.
In einer gemütlichen Bastelarbeit stellt man hieraus die in den Kleiderschränken vorherrschende Farbpalette zusammen:

Farbkarten

Die gebastelten Farbkarten werden laminiert und mit doppelseitigem Klebeband auf den Trofast Kisten befestigt. Mit drei Frauen im Haushalt gibt es bei uns einen extra Schuber „Lila-Rot-Pink“. Das ist vielleicht bei einem anderen Geschlechterverhältnis abweichend zu regeln. Dazu kommen bei uns noch Sonderabteilungen für Socken/BHs, Handtücher/Unterwäsche und Arbeitsklamotten. Piktogramme waren hierzu das Mittel der Wahl. Fertig sieht die Wäschesortierstation so aus:Wäschesortierstation fertigDie Ablage oben drauf ist natürlich komplett mit dem Zubehör der Besten belegt. Auch da ist es schön, dass dies außer Reichweite der Kinder ist.
Bisher sind alle Beteiligten begeistert und auch ich tätige weniger Fehlwürfe.

Den Faden verloren

Für den verwilderten Teil unseres Grundstücks hatte ich mir vor Längerem den Bosch Freischneider AFS 23-37 zugelegt. Für einen kleinen Elektrohobel hat das Teil ordentlich Dampf. Leider gingen aber die mitgelieferten Trimmerfäden (Mähfäden F016800431) langsam zur Neige. Für das 10er-Paket Bosch-Fäden wird man locker ~15€ los. 1,5€ pro Faden ist schon eine Hausnummer.
Daher hier der Alternativweg um auf ~0,20€ pro Faden zu kommen. Ihr benötigt dazu runden Trimmerfaden mit 3,5mm Stärke von der Rolle und ein Alurohr mit 5mm Durchmesser (0,5mm Wandstärke):EinzelteileVon dem Alurohr trennt ihr ein 1,5cm langes Stück und vom Mähfaden ein 38cm langes Stück ab.
Die Aluhülse schiebt ihr jetzt mittig auf den Faden und verpresst sie mit einer einfachen Crimpzange. Fertig ist der Mähfaden. Wenn man das ne halbe Stunde macht, ist man für die nächste Saison mehr als ausreichend mit Fäden versorgt.
Ich selber habe leider einen quadratischen Faden gewählt, was aufgrund des anderen Querschnitts doof ist. Ist deutlich mehr Fummelei den in die Hülse zu bekommen. Hat man ihn fertig, kann man ihn wie gewohnt in den Mähkopf einsetzen:Alt und NeuPasst wie das Original:Neuer Faden eingelegtSo konnte dann auch gleich weiter gemäht werden (Keine Angst, sie hat noch ein Visier bekommen):Im Einsatz

Rüsselsheimer Rohrbombe VI

Nachdem der diesjährige Nebenkriegsschauplatz abgeschlossen war, konnte der TÜV die Buddeln in ihrem alten Fettmantel inspizieren:Altes FettIch nehme das Ergebnis vorweg:
Begeisterungsstürme und fliehende Fahnen:HU bestandenDer Prüfer war sichtlich angetan vom Zustand der Flaschen, auch wenn das wenig an seiner grundsätzlichen Ablehnung der Erdgastechnik änderte. Er habe einfach zu viele Fahrzeuge gesehen, deren Tanks nicht so gepflegt würden wie meine. Dem konnte ich nicht widersprechen. Auch im Erdgasfahrerforum grassieren furchtbare Bilder.
Um so größer ist mein missionarischer Eifer für eine Fettbehandlung zu werben!
Daher habe ich Zuhause das gesamte alte Fett entfernt (Holzspatel und bergeweise Lappen). So sehen die Flaschen sauber aus:Alle Flaschen gesäubertAbsolut makellos.
Nicht ein Fünkchen Rost oder schrumpeliger Lack.
Mehr als die Fläche interessieren natürlich die Bereiche unter den Haltebändern. Von denen geht der Gammel schließlich aus. Hier die Flasche hinten links:Hintere Flasche rechtsHier die mittlere Flasche links:Mittlere Flasche linksMitte rechts:Mittlere Flasche rechtsUnd vorne (dort lassen sich die Bänder ja nicht demontieren):Flasche vorne linksHatte ich schon „makellos“ ins Gespräch gebracht?
Ihr erinnert euch ja sicherlich an den Zustand der alten Flaschen nach 7 Jahren und an die deutlichen Lackschäden nach gerade mal 1.000 km?
Die Hälfte der 7 Jahre haben die neuen Flaschen schon auf dem Buckel und es sind in den letzten ~70.000 km keine weiteren Lackschäden hinzu gekommen.
Ich finde das ganz beachtlich für „Murks mit dem man höchstens Mutti beeindrucken kann„. Dementsprechend habe ich die Flaschen nach der Inspektion auch wieder frisch eingemurkst:Flaschen neu eingefettetWir sehen uns hoffentlich erst in 2 Jahren wieder.
Für einen Durchgang sollte das Fett noch reichen:Rest GurulanDer TÜV-Prüfer hat mir übrigens noch Bilder von Erdgas-Composittanks mit Stahlinnenleben gezeigt. Ebenfalls gruselig. Leider kann man da auch nix mit Fett ausrichten.
Beim nächsten Erdgasauto würde ich darauf achten, das es Tanks ohne Stahlanteil und diese auch vor den Elementen geschützt verbaut sind.