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Die Zeche bebt

Tobias hat am Samstag den Hurst angefeuert und Papa und mich eingepackt. Die Beschleunigung ließ den Schlüsselanhänger flattern:
Mopar Nationals 2010 11
Vielleicht wars auch nur die Lüftung….
Es ging nach Herten auf die Zeche Ewald.
Ziel waren die deutschen „Mopar Nationals 2010″:

Es gab reichlich zu sehen. Besonders erfreut war ich, dass wir noch Mehl, Igor, Viola, Paul und Pinky auf dem Gelände trafen. Die waren schon am Freitag angereist und ich hatte eigentlich erwartet, dass wir uns nicht mehr über den Weg laufen. Natürlich hab ich es verpennt ein gemeinsames Mopar-Foto von der Bande zu machen…. war irgendwie Foto-faul.
Es gab reichlich zu sehen:
Mopar Nationals 2010 18
Ich greife mal nur ein paar persönliche Highlights raus.
Interessante Entwicklung war weg von Hochglanz-US-Car, hin zum originalen Fahrzeug:
Mopar Nationals 2010 13
„Patina“ ist ein sehr dehnbarer Begriff:
Mopar Nationals 2010 23
Es fand sich auch so mach liebevolles Detail:
Mopar Nationals 2010 17
Gut gefiel mir auch der AMC Javelin:
Mopar Nationals 2010 22
Wie beim Pacer wieder sehr „speziell“ im Design:
Mopar Nationals 2010 19
Klares Statement zur sexuellen Vorliebe:
Mopar Nationals 2010 24
Die längsten Heckflossen der Automobilgeschichte:
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Wofür steht „Brambilla Shakopee“? Ist das wirklich der Händler, wie ich vermute?:
Mopar Nationals 2010 27

Da sich Regen ankündigte, haben wir uns noch vor dem 1/4-Meile-Rennen auf den Heimweg gemacht.
Scheint ne runde Veranstaltung zu sein. Nächstes Jahr kommen wir wieder. Dann auch für länger.

Mehr Bilder gibts in meinem Zooomr-Set „Mopar Nationals 2010“ und bei Mehl & Goof.

Attack of the Altwagen Juli 2010

Ratet, wer da war! Richtig! Marcel war persönlich da und hat mir den neuen Router gebracht. Zum Glück musste er seine Drohung nicht wahr machen und bleiben, bis alles läuft! Juhuu!

Also zurück zum Tagesgeschäft:

Letzten Sonntag war mal wieder Attack of the Altwagen.
Diesmal gabs nen gefühlten Besucherrekord. Auf jeden Fall gabs die meisten Neuzugänge:
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Die Ami-Fraktion wird immer stärker:
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Keine Kritik! Nur ne Feststellung.
Da mein Herz ja besonders für Underdogs schlägt, war ich sehr erfreut, als Hagen und sein Kumpel (Bruder?) mit einem ihrer Subarus auf den Platz rollten:
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Schön, dass sowas auch aufgehoben wird! Die Instrumentenbrettgestaltung ist sehr erfrischend unkonventionell! Ich muss mich ein wenig bei Hagen einschleimen, da er gelernter Bootsbauer ist und angeboten hat, mir bei dem Riss im Canopy vom Bug zu helfen. Danke!
Da ich die ganze Zeit ja von der Außenwelt abgeschnitten war, war ich sehr verwundert, als mein Vater und mein Bruder auf den Hof gerollt kamen. Sie wollten mich überraschen und haben den Kleinen ausgeführt:
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Positiv anmerken möchte ich auch den hohen Anteil an weiblichen Besuchern. Besonders die Dame im Petticoat fiel sehr angenehm auf:
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Ansonsten gabs das übliche Programm: Benzin quatschen, Karren gucken rum blödeln. Nett wie immer.

Mehr Bilder findet ihr bei Mehl & Goof und im Motorockcar-Blog
Schade, dass ich im August nicht dabei sein kann. Da bin ich ja noch mit der besten Freundin von Allen auf Moffa-Tour.

Kleinvieh macht auch Mist

Ratet, wer noch nicht da war!……richtig…..
Zum Glück gibts die Uni. Also mal wieder ein bisschen Vergangenheitsbewältigung:

Am Donnerstag letzter Woche war ich wieder bei Mehl & Goof zum Garagendonnerstag. Is echt immer sehr gemütlich!
Während die Anderen hauptsächlich mit verschachern ihrer Karren beschäftigt waren, hatte ich ein bisschen Arbeit eingepackt. Zeitweise kam ich mir vor wie auf nem türkischen Basar: „Frische BMW! Frische BMW!…“ „Leicht ranzige Galaxie 500…..“.
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Naja, einer muss ja schrauben. Also meinen Boliden mal unters Messer genommen. Besser gesagt: Den Boliden der Besten von Allen.
Ihre Mars hatte das Problem, dass das Hinterrad (um die Kette zu spannen) so weit nach hinten in der Schwinge gerückt werden musste, dass es bei der kleinsten Zuladung am Schutzblech schliff:
Mars Luxus 25 Hinterrad
Unhaltbarer Zustand. Bei unserer Tour an den Bodensee muss da einiges an Zuladung drauf.
Natürlich könnte man das schick beheben, indem man einige Glieder aus den Ketten nimmt, aber das war mir zu professionell. Dazu bräuchte man auch ne Kettenpresse, wenn ich recht informiert bin.
Also improvisiert. Erst hatte ich überlegt einfach neue Löcher in das Schutzblech zu bohren und es so zu versetzen. Goof brachte mich dann aber auf die viel einfachere Lösung:
Das Schutzblech ist am Gepäckträger verschraubt und dieser stützt sich an der Verschraubung der Stoßdämpdfer ab. Warum also nicht einfach das Blech des Gepäckträgers ein Stück hoch ziehen und dann am Stoßdämpferbolzen abstützen?
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Das Loch der Durchführung braucht eh keiner.
Hält bomben fest (hab mich schon drauf gesetzt), ist rück rüstbar und bringt reichlich Abstand zum Rad:
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Durch diese überraschend schnelle Lösung, konnte ich mich noch einigen anderen Nicklichkeiten zuwenden.
Der Gasdrehgriff drehte sich beim gasgeben immer auf dem Lenker mit. Also abgebaut und alte Reste abgeknibbelt:
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Dank Racing-Klebeband sitzt er jetzt bomben fest (und macht die Kiste 2,7 km/h schneller!):
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Sogar so fest, dass die Beste jetzt nen „Tempomaten“ hat. Die Rückholfeder schafft es nicht den Gasgriff beim loslassen in die Ausgangsstellung zurück zu ziehen. Kann man also auf Vollgas drehen und los lassen. Sicherlich ganz angenehm bei 160 km pro Tag….
Danach noch schnell den Vergaser ein wenig nachjustiert, so dass die Kiste an der Ampel nicht immer aus geht und schon war mein Plansoll mehr als erfüllt.
Zwischenzeitlich hatten sowohl Dings und Fonz den Hof verlassen um den Ford Galaxie 500 Probe zu fahren, als auch Mehl und der Verkäufer des BMW 535. Goof und mich plagte somit die Langeweile. Wir verdrängten sie damit, eine schrappelnde Auspuffschelle an seinem W116 zu finden und den Maxi-Cosi von Goof Junior auf seine Mopar-Tauglichkeit zu testen:
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Passt ganz vorzüglich. Nur das Schloss des Beckengurts war etwas zu lang. Ließ sich leider auch nicht einstellen. Aber ihr seht im oberen Bild schon, welch Distanzstück die erforderliche Spannung bringt. Also wenn man damit nicht DER Aufreißer vor der lokalen Kita ist, weiß ich auch nicht, was die Muttis ans Gerät bringen soll!
Goof war sehr glücklich! Sogar so glücklich, dass ich den 300 zu einer Runde um den Block ausführen durfte.
Danke dafür! Es war……“beeindruckend“…..
Der Abend klang dann stilecht aus:

Danke auch an Igor, der mir die alte Lichtmaschine aus seinem Dodge Charger schenkte. Sowas wollte ich schon immer mal zerlegen.