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Am Wegesrand XXIV (Honda ATCs are Forever)

Als Dreiradfetischist hab ich mich natürlich sehr gefreut, als ich neulich eine seltene Honda ATC gesehen habe:
Honda ATC 2
Zwar bin ich ja normalerweise eher der originalitäts-Fan, aber hier konnten mich weder Metalflake-Lack noch Aftermarket-Felgen von einer Probefahrt abhalten:
Honda ATC
Schockt, die Kiste! Nehm ich wohl auch gerne in meine Sammlung auf.
Allerdings muss ich da wohl mal an den Motor ran. Der klingt so komisch….

BTW.: Auch James Bond fuhr schon Honda ATC. In „Diamonds are Forever“ flüchtet er damit durch die Wüste vor Las Vegas. Leider hab ich davon kein Video gefunden. Allerdings kann man hier in den ersten 2 Sekunden noch einen schnellen Blick erhaschen:
http://www.youtube.com/watch?v=OYCjjlOO5Dg

Schwanengesang

Mit großer Überraschung und ebensolcher Bestürzung, musste mein Bruder beim letzten TÜV-Besuch mit seinem Volvo 740 GL die Botschaft entgegennehmen: „Wesentliche Mängel – Durchrostungen“.

Im Beifahrerfußraum klaffte ein großes Loch:
Volvo Rostlöcher
Im Fahrerfußraum ebenfalls:
Volvo Rostlöcher 2
Und auch in der Reserveradwanne war ein anständiges Loch.
Glücklicherweise erklärte Igor sich bereit da ein paar Bleche ein zu schweißen.
Damit die Sache schnellstmöglich über die Bühne gehen konnte, haben wir am letzten Wochenende also mal alles brennbare aus dem Innenraum entfernt.
Vom Reliant bin ich da ja ziemlich verwöhnt. Da hebt man den Teppich hoch und hat den Fahrzeugboden vor sich. Entsprechend hoch ist natürlich auch die Geräuschkulisse und die Hitzeabstrahlung des Motors. Beim Volvo begannen wir erst mal mit der Demontage diverser Verkleidungsteile:
Volvo Rostlöcher 3
Dabei stießen wir auch auf diese komische Abdeckung/Klappe, deren Funktion wir uns noch nie erklären konnten:
Volvo Rostlöcher 4
Hat da jemand von euch ne Idee, wozu die da ist?
Unter dem Teppich folgten drei teils geklebte Isolationsschichten!
Eine mussten wir erst rausschneiden, da sie als komplettes Teil bei der Produktion in die Karosserie gelegt wurde und dann alle Anbauteile drauf kamen.
Unter den Schichten wurde das Grauen dann langsam immer deutlicher:
Volvo Rostlöcher 5
Je mehr Bitumen wir entfernten um so größer wurden die verrosteten Partien:
Volvo Rostlöcher 6
Die Fahrerseite war noch schlimmer:
Volvo Rostlöcher 7
Am Sonntag fuhr Tobias dann bei Igor zum schweißen vorbei.
Dieser musste erst noch einen Aston Martin Virage/Vantage auf Vordermann bringen:
Volvo Rostlöcher 8
Danach schwang er die Flex bei unserem Schätzchen.
Beifahrerfußraum:
Volvo Rostlöcher 9
Fahrerfußraum:
Volvo Rostlöcher 10
Reserveradwanne:
Volvo Rostlöcher 11
Danach gabs neues Blech:
Volvo Rostlöcher 12

Volvo Rostlöcher 13
Jetzt fehlen noch neue Spurstangenköpfe und der TÜV sollte seinen Segen für weitere zwei Jahre geben.
Jedoch kann nichts darüber hinweg täuschen, dass es wohl die letzten zwei Jahre des treuen Gefährts werden…
So traurig es doch ist, aber der unentwegte Alltagseinsatz der letzten 22 Jahre hat ihm doch arg zugesetzt.
Da der Wagen mit seinen knapp 380.000 km auf der Uhr und seltenem Vergasermotor jedoch keinerlei Wiederverkaufswert hat, werden wir ihn wohl erstmal wegstellen und in ein paar Jahren restaurieren.
Schließlich haben Tobias und ich da drin einen Großteil unserer automobilen Jugend verbracht. Wir haben in ihm gespielt, geschlafen, gelernt und geliebt. Sowas wirft man nicht einfach weg, um später an der Tanke zu sagen: „So einen hatte ich auch mal!“!

Keep Cool III

Nachdem der Rückbau auf die originale Unterbrecherzündung keine Besserung gebracht hat, habe ich gestern den schon angesprochenen China-Mini-Alu-Kühler bestellt. Mal sehen, wie lange der kleine Chinese in seinem Ruderboot hier rüber braucht.
Vorher hatte ich aber noch ein wenig recherchiert.
Bei der Firma GBO Auto-Kühler hier in Osnabrück nahm man sich meiner sehr freundlich an und gab mir den Hinweis, dass der original Reliant-Kühler von „NRF“ produziert wurde. Für die Dummen steht der Firmenname übrigens oben drauf…
Glücklicherweise gibt es die Firma noch.
Coolerweise haben die sogar eine sehr gute online Datenbank, in der sie die Bestellnummern für noch immer lieferbare Kühler und Ersatznetze listen.
Und jetzt ratet mal, was sich hinter der Nummer 17260 verbirgt?!
Genau: Ein neues Netz für einen Reliant Robin…..

Sie listen dort, dass sie für Baujahr 1976 bis 2001 passen. Das schließt den Rialto mit ein. Zumal der Rialto in England auch nur als Karosserievariante des Robins galt und sich auch im Laufe der Jahre die Abmessungen des Netzes nicht verändert haben. Sollte also zu 99,7% passen! Die „Originalnummer“ lautet übrigens ARO5697. Fragt mich nicht, was diese Nummer bedeuten soll. Reliant hat da in seinem Parts Manual ne andere Nummer…
Mit dieser Nummer konnte Herr Brömstrup mir auch einen Preis für ein neues Netz nennen: 77€ + 14,63€ Mwst. + 8€ Frachtpauschale. Das macht 99,63€ für lediglich ein neues Netz! Dazu kommt dann noch altes Netz raus trennen, oberen und unteren Behälter instand setzen, neues Netz einlöten und auf Dichtigkeit überprüfen…. 200€ ist da ne realistische Schätzung für einen Endpreis. Dann hätte ich immer noch nur die gleiche Kühlleistung, wie bei Auslieferung meines Rialtos. Die war schon damals bescheiden. Und auch mit meinem durchgerosteten Kühler-Rahmen wäre ich noch nicht weiter.
Der China-Alu-Kühler wurde dementsprechend als vertretbares Experiment gewertet….

Was einen passenden E-Lüfter betrifft, bin ich noch immer unschlüssig. Da will ich was möglichst passendes.

Explosion

Ker, hab ich was verpasst?!

Seit 16 Uhr heute Nachmittag explodieren die Besucherzahlen hier in meinem Blog. Alle Möglichen Leute suchen nach „Bond Bug“…

War mal wieder ne Fernsehdoku? Kann mal jemand von den neuen Besuchern („Herzlich willkommen“, an dieser Stelle!) mich aufklären?

Nachtrag:

Dank Richard, weiß ich nun auch, was hier los ist. VOX hatte einen Beitrag über den Bug in seiner Sendung „auto mobil“.
Er ist sogar recht objektiv und informativ. Immer wieder schön, wenn die Medien meine Lieblinge bedenken 🙂
Hier der Link zum Video.

Attack of the Altwagen Juli 2010

Ratet, wer da war! Richtig! Marcel war persönlich da und hat mir den neuen Router gebracht. Zum Glück musste er seine Drohung nicht wahr machen und bleiben, bis alles läuft! Juhuu!

Also zurück zum Tagesgeschäft:

Letzten Sonntag war mal wieder Attack of the Altwagen.
Diesmal gabs nen gefühlten Besucherrekord. Auf jeden Fall gabs die meisten Neuzugänge:
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Die Ami-Fraktion wird immer stärker:
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Keine Kritik! Nur ne Feststellung.
Da mein Herz ja besonders für Underdogs schlägt, war ich sehr erfreut, als Hagen und sein Kumpel (Bruder?) mit einem ihrer Subarus auf den Platz rollten:
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Schön, dass sowas auch aufgehoben wird! Die Instrumentenbrettgestaltung ist sehr erfrischend unkonventionell! Ich muss mich ein wenig bei Hagen einschleimen, da er gelernter Bootsbauer ist und angeboten hat, mir bei dem Riss im Canopy vom Bug zu helfen. Danke!
Da ich die ganze Zeit ja von der Außenwelt abgeschnitten war, war ich sehr verwundert, als mein Vater und mein Bruder auf den Hof gerollt kamen. Sie wollten mich überraschen und haben den Kleinen ausgeführt:
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Positiv anmerken möchte ich auch den hohen Anteil an weiblichen Besuchern. Besonders die Dame im Petticoat fiel sehr angenehm auf:
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Ansonsten gabs das übliche Programm: Benzin quatschen, Karren gucken rum blödeln. Nett wie immer.

Mehr Bilder findet ihr bei Mehl & Goof und im Motorockcar-Blog
Schade, dass ich im August nicht dabei sein kann. Da bin ich ja noch mit der besten Freundin von Allen auf Moffa-Tour.