Ich habe mein Ubuntu 10.04 „Lucid Lynx“ mit dem neuen Firefox 4 ausgestattet.
Eine offizielle Einbindung soll zwar erst mit Ubuntu 11.04 „Natty Narwhal“ stattfinden, aber da schon jetzt eine stabile Version erhältlich ist, kann man sie auch gefahrlos in frühere Ubuntu-Versionen integrieren.
Eine einfach Anleitung findet sich hier. Das deutsche Sprachpaket installiert sich mittlerweile auch automatisch, so dass es wirklich eine Sache von wenigen Minuten ist.
Der Aufwand lohnt auf jeden Fall! Der neue Firefox hat mal wieder ein paar Features, bei denen ich feststelle, wie umständlich mein Arbeiten bisher doch war und das sie mir unbewusst schon immer gefehlt haben
An erster Stelle steht dabei die neue Möglichkeit, einzelne Tabs thematisch zu gruppieren.
Jemand wie ich verzettelt sich gerne.
Man ließt dieses Thema und jenes und recherchiert und will später noch selbige Seite lesen…
Früher™ führte das zu einem Taskleisteninferno mit manchmal 20-30 geöffneten Fenstern. Neustart war der Tod. Ruhezustand die einzige Option.
Ein wenig Besserung erhielt mit dem Tab-Browsing Einzug. Meine Taskleiste hatte wieder freie Flächen. Das Problem verlagerte sich nun in die Tab-Leiste. Da musste man ewig von links nach rechts scrollen um den gewünschten Tab zu finden. Wenigstens war der Neustart nun angstfrei.
Mit dem Firefox 4 wird die ganze Geschichte jetzt übersichtlicher.
Man kann nun seine Tabs in Gruppen zusammenfassen und diese als Gruppe in einem Fenster betrachten.
NICE!
Über den „Tabs gruppieren“-Button oder „Strg+Shift+E“ gelangt ihr zum Gruppierungsmenü:

Dort einfach einen neuen Kasten ziehen, benennen und Tabs verschieben. Kinderleicht und anschließend ungeahnte Übersichtlichkeit genießen! Großartig!
In dieser Übersichtsseite ist auch eine Volltextsuche integriert.
Gibts hier auch nochmal in bewegten Bildern:
Seiten, die man in allen Gruppen nutzen möchte (bei mir z.B. mein Blog und mein Zooomr-Account) kann man bei Firefox 4 per Rechtsklick – „Als App-Tab anpinnen“ markieren. Ebenfalls sehr nice!
Hier eine ausführlichere Übersicht über all die neuen Features.
Kategoriearchiv: Digitales
Des Blogs neue Kleider
Knapp drei Jahre lang erscheint mein Blog jetzt nun schon in unverändertem Design.
Das hat leider auch zur Folge, dass viele der neuen Features von WordPress 3.x nicht mit ihm kompatibel sind bzw. Tobias sich noch mehr Nächte um die Ohren schlagen müsste, um es anzupassen.
Da wird es mal Zeit für ein neues Outfit.
Grafisch war ich auch schon tätig.
Basierend auf diesem Theme habe ich mal den virtuellen Pinsel geschwungen und was eigenes gebastelt.
So sähe die neue Kopfzeile aus:

Und so die Fußzeile:

Ich bin natürlich begeistert vom Layout.
War übrigens dank diesen sehr guten Bildbearbeitungs-Tutorials für GIMP nahezu ein Kinderspiel!
Soweit auch alles Friede-Freude-Eierpunsch.
Jedoch bereitet das technische Grundgerüst große Probleme.
Wir würden gerne die gesamte Blog-Struktur auf Sandbox umstellen. Dann wäre die grafische Erscheinung komplett vom technischen Grundgerüst losgelöst und man könnte alle WordPress-Updates ohne großen Aufwand integrieren.
Allerdings meint Tobias, dass es ein riesen Aufwand wäre ein Sandbox-Theme an meinen Entwurf anzupassen, da für jedes noch so kleine Feature erst eine Entscheidung gefällt werden müsste und man daher alles haar-klein selbst bauen müsste. „Man“ bedeutet in diesem Fall Tobias, da ich ja bekanntermaßen von solchen Dingen -5 Plan habe.
Die zweite Alternative wäre ein bestehendes WordPress 3.x-Theme (Achtung! Reizüberflutung droht!) meinen Bedürfnissen anzupassen.
Aber auch da hakt es. Von denen will mir nichts so richtig gefallen. Die ganzen neuen Themes gehen mir viel zu sehr in die „Magazin“-Richtung. Alles Fancy und Hip. Nix oldschool Dreirad-Style.
Dieses gefiel mir von der technischen Ausstattung ganz gut.
Besonders das Feature mit dem durchwechselnden Artikel gefällt mir gut. Das würde Menschen mit Langeweile zum wahllosen Quereinstieg animieren, wenn sie was interessantes sehen.
Aber es gibt natürlich auch wieder einige Punkte die mich stören. Die beiden Menü-Spalten auf der rechten Seite zum Beispiel. Oder das man immer noch auf „read more“ klicken muss um nen ganzen Artikel lesen zu können. Auch ne Anzeige, wieviele Kommentare zu einem Artikel schon eingegangen sind vermisse ich.
Ich hab daher mal was aufgemalt (Richtig oldschool, was?!):

Kein Hexenwerk. Lasse ich auch mit mir drüber diskutieren. Alles kann, nix muss. Die Kategorien-Reihe oben z.B. wird wahrscheinlich aufgrund der limitierten Breite des Blogs nichts. Nicht tragisch.
Nur wie man das technisch umsetzt, ohne seinen relativ geliebten Bruder in Arbeit zu ersticken? Keinen Schimmer…
Habt ihr noch Ideen oder Anregungen, was ihr schon immer in meinem Blog vermisst habt (Außer richtiger Orthographie…) oder wie ich aus der Misere raus komme?
Das Blog hat schließlich am 26. seinen 3. Geburtstag. Wäre doch schade, wenn dann noch immer die Olle an der Schreibmaschine hockt.
Mehr Volumen
BASE informierte mich gestern, dass ab sofort meine Internet-Flat 500 MB mit voller Leistung zu mir durch lässt. Bisher war der 10€/Monat-Tarif auf 250 MB limitiert.
Nice.
An dieser Stelle also mal ein fixes Zwischenfazit nach drei Monaten BASE:
Die normalen 250MB waren für mich zu jedem Zeitpunkt völlig ausreichend. Ich bin selbst mit zusätzlichen 1000km-Google Navigation nicht über 200 MB im Monat raus gekommen. Und das ohne bei jeder Gelegenheit die verschiedenen lokalen W-LANzugänge anzuzapfen. Keine Ahnung, was Menschen machen, damit sie 500 MB brauchen.
Auch meine Befürchtungen, was die Netzqualität von BASE/e-plus angeht, haben sich mittlerweile völlig zerstreut. Selbst in den Funklöchern, die ich oder die Beste von Allen jeweils unsere Heimat nennen, ist stabiler Empfang und auch Datenverkehr möglich. Zwar jeweils nur per EDGE, aber für simplen Mailverkehr oder ein einfaches nachschlagen bei mir im Blog von der Garage aus, reicht es allemal.
Die Telekom bietet im Outer Rim der Republik auch nix besseres an.
Nach der Erhöhung des Datenvolumens auf 500MB wird das WLAN bei mir nun wohl nur noch sehr selten zum Einsatz kommen.
Alles in allem habe ich meine Wahl nicht bereut.
Lediglich dass man die Rechnungen nur online einsehen bzw. downloaden kann finde ich nicht so schick. Ich hätte sie lieber per automatischem E-Mailanhang, wie das z.B. bei 1&1 der Fall ist.
Die besten Schrauber-Apps
Es wäre nicht mein Telefon, wenn es nicht ein paar schrauberspezifische Gimicks bereithalten würde.
Daher habe ich mal eine Liste zusammengestellt, welche kostenlosen Apps ich für den Schrauber von Welt sinnvoll finde:
- Google Mobile Navigation

Dagegen kann jedes mir bisher bekannte Navigationssystem einpacken. Damit findet man auch den entlegensten Schrottplatz. - DailyRoads Voyager

Da das Telefon eh beim fahren vor der Scheibe hängt, damit man Google Mobile Navigation folgen kann, kann man auch gleich die Aussparung für die Kamera in der Halterung nutzen und das Telefon als BlackBox gebrauchen. DailyRoads Voyager zeichnet im Hintergrund auf der SD-Karte eine Endlosschleife von Videos auf. Mit dabei sind auch Daten über die gefahrene Geschwindigkeit, die genaue GPS-Position, die Geräusche im Innenraum (klickern des Blinkerrelais!), etc.. Ich hab mittlerweile genug Verkehrsunfall-Gerichtsprozesse miterlebt um zu wissen, dass ein Video vom Unfall jeden Richter überzeugen dürfte, auch ohne das ein teurer Sachverständiger bestellt werden muss. - Trapster

Um vom leicht verträumten dahincruisen nicht noch ein teures Erinnerungsfoto zu bekommen, fungiert Trapster als Radarwarner. Per Community werden alle Arten von finanziellen Gefahren für den modernen Kraftfahrer gemeldet und an die anderen Nutzer weitergeleitet. Trapster bestimmt dann aus der eigenen GPS-Koordinate den Kurs und die Geschwindigkeit und meldet sich, sobald man sich einer Gefahrenstelle nähert. Per „I like-Button“ können dann andere Nutzer, die an der selben Stelle vorbei kommen die Gefahr „bewerten“ und so das System selbst aktuell halten. Schaut mal eure eigene Heimatstadt auf der Trapster-Homepage an. Osnabrück ist z.B. schon ganz gut abgedeckt. - aCar

aCar wird häufig nur auf seine Funktion als digitales Tankbuch reduziert. Das ist aber ein Fehler wie ich finde. aCar fungiert nämlich auch als Service-Reminder. Einmal alle notwendigen Service-Intervalle (Ölwechsel, Abschmierdienst, Ventile und Vergaser einstellen, etc.) eintragen und schon erinnert aCar einen dran, welches Auto mit welchem Service dran ist. Keine lästigen Papierlisten mehr und ein nachtragen von Hand mit dem Ergebnis, dass der Luftfilter nun schon 100.000 km auf dem Buckel hat. Ach ja, den Benzinverbrauch kann man damit auch aufzeichnen… - Car Finder

Da hat man mal wieder sein Reliant Dreirad auf einem Parkplatz geparkt, plötzlich fällt die Reliant National Rallye ein und der ganze Platz ist voller Threewheeler…. Tja, wo steht jetzt nochmal der Eigene? Car Finder hilft bei diesen häufigen Notlagen, indem man die GPS-Position beim Aussteigen speichert (dazu dann im Parkhaus noch die Ebene und Reihe einträgt) und später per Kompass wieder zurück geführt wird. Und damit in der Zwischenzeit nicht noch die Parkuhr abläuft, gibts dafür auch noch einen Timer. - Verkehrsinformationen Mobil

Ob ein Stau hinter der nächsten Ecke lauert sagt dir die App Verkehrsinformationen Mobil. Es ließt die ADAC-Staumeldungen und Prognosen aus und bereitet sie in einer Google-Maps-Ansicht auf, so dass man immer genau sehen kann, wo mit Verzögerungen zu rechnen ist. Das Ganze funktioniert für Autobahnen genauso wie für Bundesstraßen. Vielleicht nix für die Fahrt zum Bäcker um die Ecke aber für einen längeren Trip durchaus nützlich. - Fuel Mix

Schluss mit Kopfrechnen an der Tanke! Zwar kann die englische Fuel Mix-App kein frei einstellbares Mischungsverhältnis und auch kein 33:1 (wie es ältere Simson-Motoren brauchen), aber sein deutscher Bruder (der wenigstens letzteres kann) will eine ständige Internetverbindung, welche eigentlich nicht nötig ist. Lola reicht 1:50 und damit reicht mir dieser Funktionsumfang. - ConvertPad

Wenn das Handbuch eures amerikanischen Schnauferls von 1500 Torr-Reifendruck spricht, ist an der Tanke guter Rat teuer. Da sich nämlich weder auf der Insel noch in den Kolonien die Notwendigkeit metrischer Maßsysteme durchsetzen konnte, gelangt man als Geisteswissenschaftler, wie ich, schnell an seine mathematischen Grenzen, wenn es ans umrechnen geht. Hier hilft ConvertPad. Einfach gewünschte Ausgangs-Maßeinheit auswählen, Wert eingeben und schon bekommt man eine Liste mit umgerechneten Werten. Die Umrechnungs-Kategorien reichen dabei von „Astronomisch“ bis „Zeit“. Was man da nicht umrechnen kann, gibt es nicht.
So, das wäre meine Liste. Habt ihr noch Favoriten? Gerne auch aus dem „Nicht-KFZ-Bereich“!
Evolution mit Andriod – Android mit Evolution
Zentrales Element meiner aktuellen Technologieoffensive war ja die Zusammenarbeit von Ubuntu (genauer dem von mir verwendeten E-Mail/Kalender/Kontakte-Programm „Evolution„) und meinem Motorola Defy.
Ein direkter Kontakt per USB-Schnittstelle ist aktuell wohl noch nicht möglich.
Also muss ein Umweg her.
Die Synchronisierung über die Google „Cloud“ läuft jedoch nahezu perfekt.
Natürlich weiß ich, dass Google mit meinen so gewonnenen Daten nicht gerade verschwiegen um geht.
Es fällt mir leider auch keine tragfähige Ausrede ein, warum das gerade ok sein soll.
Ich will es einfach.
Mal sehen, ob die Zeit mir da eine verschwiegenere Lösung bietet.
Um die beiden Plattformen reibungslos miteinander kommunizieren zu lassen, war etwas Netzrecherche notwendig.
Die beste Anleitung habe ich hier gefunden.
Will man nur eine Einwegkommunikation (keine Ahnung warum) hilft diese Anleitung weiter.
Zur perfekten Personalisierung des Telefons zählte für mich weiterhin, die Integration meines langjährigen Klingeltones (easy) und meines SMS-Tones (schwerer; hier ne Anleitung). Langsam wirds meins….